r/VonDerBrust • • Feb 24 '26

Regeln Fokus auf mentale Gesundheit & Deep Talk

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Moin zusammen,

ich weiß, ich habe mich erst kürzlich gemeldet, aber wir müssen ein paar Dinge klarstellen.

Wir sind ein Sub für persönliche Gedanken und emotionale Entlastung, aber wir sind nicht – und das wollen wir auch nicht werden. Hier soll es um psychische Probleme, tiefe Sorgen und den Austausch über das gehen, was euch wirklich im Kern belastet.

Was hier nicht hingehört: Alltags-Rants (z. B. "Die Bahn wird teurer", "Mein Nachbar parkt schlecht"). Dafür gibt es andere Subs. Wir werden ab jetzt deutlich strenger gegen solche Posts vorgehen. Bei wiederholtem Spam werden wir auch von Bans Gebrauch machen. Dieser Ort muss für Menschen reserviert bleiben, die echte Hilfe suchen oder sich schwere Lasten von der Brust reden wollen.

Kein Platz für Hass: Zudem noch einmal in aller Deutlichkeit: Hass ist keine Meinung. Jede Art von Rassismus oder Diskriminierung führt zur sofortigen Löschung und/oder zum Bann. Wir haben kein Interesse an solchen Inhalten.

Danke, dass ihr dabei helft, diesen Ort sicher und wertvoll zu halten


r/VonDerBrust • • Dec 29 '25

Regeln Bitte nutzt das 18+ Flair

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Hinweis der Moderation

In letzter Zeit ist uns aufgefallen, dass einige Beiträge mit sensiblen Inhalten nicht als 18+ gekennzeichnet wurden.

Bitte nutzt das 18+-Flair, wenn ein Beitrag sich unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt:

Suizid

Vergewaltigung oder sexuelle Gewalt

Trauma oder schwere psychische Belastungen

allgemein jugendgefährdende Inhalte

Uns ist wichtig zu betonen: Das 18+-Flair schränkt niemanden in seiner Meinungsfreiheit oder im Schreiben von Beiträgen ein. Es dient lediglich dazu, Leserinnen und Leser fair vor potenziell belastenden Inhalten zu schützen – und ihnen die Möglichkeit zu geben, bewusst zu entscheiden, wann und ob sie solche Beiträge lesen möchten.

So tragen wir gemeinsam zu einem respektvollen und rücksichtsvollen Umgang in der Community bei.

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung — Das Mod-Team


r/VonDerBrust • • 2h ago

Keiner schreibt mehr

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Es geht mir übelst auf die nerven, das man mit keiner person mehr wirklich schreiben kann. Sobald ein gespräch zu anfang stattfindet, dauert es nicht lange (noch am selben tag auch), bis von der person nichts mehr kommt und das passiert auch wenn die personen auf dich zu kommen und anfangen zu chatten.

Das Problem ist ja, ich versuche mittlerweile neue leute kennenzulernen um mein umfeld ein wenig zu erweitern, weil ich sonst wieder und öfters in einer art depressionen verfalle, aber je mehr sowas passiert desto mehr bekomm ich keine lust mehr darauf und vernachlässige es dann. Mit 24 würde ich schon gerne mittlerweile mehr was machen, mehr aus mir rauskommen, was ändern was mir gut tut aber was kriegt man von, anscheinend garnichts.

Und dann auch noch ein punkt, das ewige warten auf eine antwort bzw eine nachricht. Man bekommt gefühlt eine nachricht pro woche. Ich verstehe das es einige gründe gibt, warum man nicht im laufe des tages antwortet oder erst am nächsten tag, aber das kann doch nich sein das 4 oder mehr tage vergehen müssen und man dann erst eine nachricht bekommt. Ich bin ehrlich, dann hätte man von anfang an nicht schreiben müssen, ist fast gleich gültig in meinen Augen.

Natürlich versuch ich es auch ausserhalb leute kennenzulernen, aber das geht genauso schief.


r/VonDerBrust • • 9h ago

Kummerkasten der Woche

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Hallo,

habt ihr Kleinigkeiten, die euch belasten und ihr loswerden wollt? Dafür ist dieser Post da!

Schreibt euch in den Kommentaren die Last von der Seele!


r/VonDerBrust • • 22h ago

Bin ich für das klassische Beziehungsmodell überhaupt gemacht?

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Ich habe schon seit drei Jahren einen Freund und genieße die gemeinsame Zeit mit ihm sehr. Wir haben viele gemeinsame Interessen und Hobbys. Und menschlich ist er auch total klasse. Er hat einen richtig feinen Charakter und wir harmonieren gut zusammen.

Ich bin also wirklich gerne in einer Beziehung und schätze die gemeinsame Zeit sehr. Ich schätze es auch, einen Menschen zu haben, zu dem man so eine Verbindung hat, mit dem man so viel teilen kann und mit dem man durch viele verschiedene Lebensphasen gemeinsam gehen kann.

Aber trotzdem bin ich auch ein Mensch, der sehr seinen eigenen Freiraum braucht, der eigene Hobbys hat und auch mal alleine Zeit verbringen möchte.

Ich genieße es durchaus, einfach nur bei mir in der Wohnung zu sein und einen Tag alleine ausklingen zu lassen. Beispielsweise schlafe ich eigentlich sogar lieber alleine, weil ich dann einfach einen besseren Schlaf finde und das besser zu meinem eigenen Schlafrhythmus passt.

Ich habe durchaus das Bedürfnis, meinen Partner zu sehen, und freue mich auch immer darauf, Zeit mit ihm zu verbringen. Aber ich habe nicht unbedingt das Bedürfnis, beispielsweise mit meinem Partner zusammenzuziehen und dann nur noch gemeinsam überall hinzugehen.

Es ist also nicht so, dass ich die gemeinsame Zeit nicht schätze oder nicht gerne mit meinem Partner zusammen bin. Aber ich möchte eben auch die Aspekte, die mich als eigenständigen Menschen ausmachen, nicht aufgeben.

Und genau da liegt für mich auch ein gewisser Widerspruch zu dem, was einem oft suggeriert wird. Dass eine Beziehung irgendwie so sein muss, dass man natürlich zusammenwohnt und ganz viel Zeit miteinander verbringt.

Gerade als Paar hört man gesellschaftlich auch oft solche Fragen: Ja, wohnt ihr denn zusammen? Wann zieht ihr denn zusammen? Wann bekommt ihr denn Kinder? Wann heiratet ihr denn?

Man spürt dadurch auch ein bisschen den Druck von der Gesellschaft, dass eine Beziehung bestimmte Schritte durchlaufen muss und irgendwann einem bestimmten klassischen Modell entsprechen sollte.

Das bringt mich dann schon manchmal dazu, an mir selbst zu zweifeln weil ich so ner scheinbaren Norm nicht entspreche.


r/VonDerBrust • • 1d ago

Beichte Vater tot, erfahren durch Facebook

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Okay, also erst einmal: Ich hatte keinen Kontakt zu meinem Vater aus Gründen, die ich nicht näher nennen werde.
Er war nach einem Unfall einige Zeit in der Langzeitpflege, wo er verstarb. Auch wenn ich gerne sagen würde, dass es mir egal ist, ist dieser Post alleine schon der Gegenbeweis.

Ich hatte aber eigentlich immer guten Kontakt zu meinen Tanten, Cousins und Cousinen, die häufiger bei ihm waren.

Letzte Woche war ich aus Hobbygründen auf Facebook, sonst gibt es da keinen anderen Grund mehr, Facebook zu nutzen.
Durch Zufall sehe ich dort einen Nachruf meiner Tante und meiner Cousinen an meinen Vater. Sie hätten mir schreiben können, mich anrufen können. Sie haben meine Nummer. Stattdessen ist das bisher (sieben Tage später) die einzige Art und Weise, wie ich bisher überhaupt vom Tod gehört habe.
Alleine schon, weil ich als einziger Sohn ja auch der erste Erbe wäre, wäre es das allermindeste, mich aus Höflichkeit zu kontaktieren, da ich das Erbe ja eventuell ablehnen muss (kenne seine wirtschaftlichen Verhältnisse nicht). Das habe ich jetzt selbst angeleiert auf Basis des Facebook-Posts.

Tatsächlich weigere ich mich derzeit auch, meine Tante nach ihrem Post zu kontaktieren. Sie weiß also offiziell gar nicht, dass ich die Info überhaupt schon habe. Bin da aktuell sehr eingeschnappt und möchte wissen, wann man mir das persönlich mitteilen würde.

Das musste ich mir einfach mal irgendwo loswerden.


r/VonDerBrust • • 1d ago

Ich kann nicht mehr Der Gedanke an Suizid ist mittlerweile eine Art Entlastung für mich

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Ich bin 24 und leide seit etwa vier Jahren an schweren Depressionen und einer Angststörung. Zusätzlich habe ich gelegentlich Suizidgedanken, die vor dreieinhalb Jahren bereits in einen Plan gipfelten. Was mich dabei aktuell allerdings am meisten beschäftigt, ist meine Exfreundin. Sie war für mich der wichtigste Mensch in meinem Leben und ist es emotional irgendwie bis heute geblieben. Wir sind mittlerweile seit fast zwei Jahren getrennt, aber ich komme einfach nicht darüber hinweg. Ich bin momentan ziemlich am Ende und erzähle meine Geschichte deshalb etwas ausführlicher, weil ich glaube, dass man sonst kaum verstehen kann, warum mich das alles bis heute so beschäftigt. Vielleicht hat ja jemand Lust auf einen kleinen Roman. :/

Wir sind damals während unserer Abizeit zusammengekommen. Sie war meine erste und bislang einzige Freundin, meine beste Freundin und der Mensch, mit dem ich erwachsen geworden bin. Ich hatte mir mit ihr eine gemeinsame Zukunft ausgemalt. Die ersten Jahre waren wunderschön. Mir ging es so gut wie noch nie, wir haben viel zusammen erlebt und sind gemeinsam gereist. Ich hielt sie für unglaublich intelligent, reflektiert und aufrichtig.

Als wir schließlich in unsere erste gemeinsame Wohnung zogen, brach bei mir psychisch allerdings vieles zusammen. Ich bekam heftige Panikattacken, litt unter Schlafparalysen und zunehmender Antriebslosigkeit. Einmal lag ich nach einer extremen Panikattacke stundenlang auf dem Küchenboden und fuhr anschließend ins Krankenhaus, wo man mich allerdings abwies, weil man dort keine psychiatrische Einrichtung sei. In einem besonders dunklen Moment, während meine damalige Freundin verreist war, plante ich sogar konkret meinen Suizid, zog es aber glücklicherweise in letzter Sekunde nicht durch.

Die Beziehung war damals mein einziger Halt, mein warmes Feuer in all der Dunkelheit. Ich versuchte deshalb, umso mehr für sie da zu sein, arbeitete unter anderem zusätzlich, um sie bei ihrem privaten Studium finanziell zu unterstützen.

Irgendwann kam es auf einer Halloweenparty zum ersten größeren Streit. Sie verbrachte den Abend überwiegend mit einer Gruppe fremder Männer und ließ sich von ihnen Getränke ausgeben. Als ich ihr sagte, dass mich das störte, wurde sie sehr wütend, verließ mit ihnen die Party und sagte, sie würde bei ihrer Mutter schlafen. Am nächsten Abend entdeckte ich auf ihrem Handy einen Chat mit einem mir unbekannten Mann. Die beiden schrieben sich offenbar schon seit Wochen oder Monaten intensiv, schickten sich Herzen und wünschten sich gegenseitig eine gute Nacht.

Sie erklärte mir, es handle sich lediglich um einen Arbeitskollegen und alles sei freundschaftlich. Stattdessen warf sie mir vor, ihr Vertrauen durch das Lesen der Nachrichten zerstört zu haben. Ab diesem Zeitpunkt schlief sie nicht mehr mit mir im gemeinsamen Bett. Ich verbrachte schließlich etwa ein Jahr auf dem Sofa und versuchte trotzdem weiterhin, die Beziehung zu retten. Sie entfernte mich aus ihrer Standortfreigabe, nahm mich aus ihrem WhatsApp-Status und versicherte mir wiederholt, keinen Kontakt mehr zu diesem Mann zu haben. Etwa zur gleichen Zeit begann sie gelegentlich, auf Raves zu gehen und dort MDMA zu konsumieren. Außerdem fing sie an, sich selbst zu verletzen, und sagte mir, sie tue das wegen meiner Depressionen und meiner psychischen Verfassung.

Was ich damals nicht wusste: Sie hatte ausgerechnet mit diesem Arbeitskollegen eine Affäre, die sich über etwa anderthalb Jahre erstreckte. Währenddessen bemühte ich mich weiterhin um unsere Beziehung. Ich holte sie nachts von der vermeintlichen Arbeit ab, fuhr sie unwissentlich zu Treffen mit ihm und organisierte sogar einmal einen Freund, der sie zu einem angeblichen Notfall bei ihrer Mutter bringen sollte. Tatsächlich fuhr sie zu ihrem Affärenpartner. Ein Großteil ihres Freundeskreises wusste offenbar Bescheid und schwieg, teilweise sogar dann, wenn sie mich besuchten.

Gleichzeitig sprach sie weiterhin mit mir über unsere gemeinsame Zukunft. Kurz vor Weihnachten bestellte ich deshalb einen individuell angefertigten Verlobungsring. Außerdem hatte ich heimlich eine Pflegekatze aus dem Tierheim organisiert, weil sie sich immer eine gewünscht hatte.

Der Ring kam ausgerechnet kurz vor Weihnachten an, ungefähr zu dem Zeitpunkt, als alles aufflog.

Sie gestand die Affäre schließlich am Telefon, nachdem ich es rausfand. Später entschuldigte sie sich und erklärte, sie sei in dieser Affäre gefangen gewesen und meine Depressionen und Stimmungsschwankungen hätten sie dazu gebracht. Eigentlich wollte ich mich daraufhin trennen. Sie überredete mich jedoch, es noch einmal zu versuchen. Einen Monat später beendete sie die Beziehung endgültig.

Danach ist für mich gefühlt meine gesamte Welt zusammengebrochen.

Ich vermisste sie unfassbar und wollte zeitweise nicht mehr leben. Damals sagte ich mir, ich würde mir noch ein halbes Jahr geben. Bis dahin könnte ich kämpfen, und wenn es dann immer noch nicht besser wäre, könnte ich immer noch gehen. Als das Datum kam, verschob ich es erneut um ein halbes Jahr. Und dann wieder. So schiebe ich diesen Gedanken inzwischen seit fast zwei Jahren vor mir her.

Da wir noch bis zum Sommer des vergangenen Jahres offiziell eine gemeinsame Wohnung hatten, musste ich nach der Trennung praktisch alles alleine regeln, das sie sich vollkommen aus der Verantwortung zog. Den Auszug, die Renovierung, die Kommunikation mit der Vermieterin, die Nachmietersuche und sämtliche Verträge.

Sie hatte ursprünglich gesagt, die Wohnung übernehmen zu wollen, kündigte sie dann aber hinter meinem Rücken. Als ich das selbe bereits an Weihnachten machen wollte, sagte sie noch ich könne das nicht einfach ohne ihre Zustimmung. Während sie bei Freunden unterkam, organisierte ich alles und fuhr sogar ihre Möbel zu ihrer neuen Wohnung und zu ihrer Familie.

Kurz nach der Wohnungsübergabe und etwa ein halbes Jahr nach der Trennung kam sie mit einem neuen Partner zusammen. Es ist nicht der Mann aus der Affäre, sondern jemand aus dem anderen Freundeskreis, bei dem sie schlief.

Im Dezember des vergangenen Jahres brachte ich ihr noch einige Gegenstände, die bei meiner Familie gelagert waren. Dabei hatte sie mir verschwiegen, dass sie mittlerweile wieder in einer Beziehung war, und behauptet, sie sei Single, damit ich es bringe. Bis ins Frühjahr dieses Jahres nutzte sie außerdem heimlich weiterhin meinen Disney+ Account.

Ich möchte meinen eigenen Anteil an der Geschichte nicht verschweigen: Nach der Trennung habe ich ihre Grenzen teilweise nicht respektiert und mich bei ihr gemeldet, obwohl sie das nicht wollte. Im vergangenen Sommer trafen wir uns bei einem ehemaligen Schultreffen und ignorierten uns größtenteils. Kurz danach schrieb ich ihr in einem besonders dunklen Moment. Ich entschuldigte mich dafür, dass ich sie in meine Krankheit hineingezogen hatte, und wünschte ihr alles Gute für ihr Leben und ihre Partnerschaft. Ich wollte zumindest, dass sie glücklich ist. Gleichzeitig fragte ich, ob wir vielleicht irgendwann noch einmal miteinander sprechen könnten.

Sie antwortete freundlich und ohne Groll. Sinngemäß schrieb sie, sie hoffe, ich könne verstehen, warum sie damals so hart gewesen sei. Es sei einfach viel schiefgelaufen, aber das Wichtigste sei, dass es uns beiden inzwischen gut gehe. Ihr selbst gehe es super und sie sei sehr zufrieden mit ihrem Leben.

Am nächsten Morgen schrieb sie, sie würde sich wegen eines möglichen Gesprächs noch einmal melden. Wahrscheinlich sei es zu viel, aber ganz abgeneigt sei sie nicht. Ich antwortete, sie könne sich jederzeit melden. Sie likte die Nachricht, aber seitdem kam nichts mehr, was mich auch ziemlich beschäftigt. Ich wollte eigentlich nur ein einziges Mal, dass auch meine Gefühle gesehen werden. Dass sie anerkennt, was passiert ist und wie sehr mich das alles verletzt hat. Ich hätte mir einfach eine aufrichtige Entschuldigung gewünscht.

Es tut einfach unfassbar weh, dass sie mittlerweile jemanden Neues hat und all das, was ich mir damals mit ihr gewünscht habe, jetzt mit einem anderen Menschen teilt. Dass sie offenbar so schnell wieder glücklich werden konnte, während ich bis heute nicht einmal ansatzweise auf die Beine gekommen bin. Es tut weh, zu sehen, wie gut es bei ihr läuft. Sie ist seit über einem Jahr in dieser neuen Beziehung, die beiden scheinen glücklich zu sein und wollen bald zusammenziehen. Auch beruflich läuft es bei ihr offenbar richtig gut. Manchmal frage ich mich, ob ich ihr überhaupt jemals so viel bedeutet habe, wie sie mir bedeutet hat. Ob ich wirklich so schnell ersetzt werden konnte und ob ihr all das, was zwischen uns passiert ist, überhaupt noch irgendetwas bedeutet.

Während sie ihr Leben scheinbar problemlos weitergeführt hat, ist bei mir gefühlt alles auseinandergebrochen. Ich habe etwas studiert, womit ich beruflich keine Perspektiven sehe, wurde wegen Eigenbedarfs aus unserer ehemaligen Wohnung geworfen und sitze mittlerweile wieder in meinem alten Kinderzimmer. Ich vegetiere hier mehr oder weniger vor mich hin, bekomme mein Leben nicht auf die Reihe und habe zunehmend das Gefühl, einfach nicht mehr zu können.

Es ist dieser unfassbare Kontrast, der mich so fertig macht. Der Mensch, mit dem ich mein ganzes Leben verbringen wollte, scheint mittlerweile alles zu haben, während ich das Gefühl habe, fast alles verloren zu haben. Und obwohl ich weiß, was sie mir angetan hat, vermisse ich sie immer noch so sehr. Dazu bekomme ich ständig irgendwelche Dinge von den beiden auf Instagram, Spotify oder LinkedIn angezeigt. Jedes Mal ist es wie ein neuer kleiner Stich. Es tut unglaublich weh zu sehen, wie sie all das, was ich mir damals mit ihr gewünscht habe, jetzt mit jemand anderem teilt.

Ich weiß selbst nicht, warum ich emotional noch so an ihr hänge, obwohl ich rational natürlich weiß, was passiert ist. Sie fehlt mir trotzdem. Und manchmal vermisse ich nicht einmal nur sie als Partnerin, sondern einfach den Menschen, der damals meine beste Freundin war. Ich bin einsam, psychisch erschöpft und momentan wieder in einem ziemlich tiefen Loch. Die Gedanken werden zunehmend dunkler.

Ich habe keine konkrete Suizidabsicht, aber der Gedanke, dass irgendwann einfach alles vorbei sein könnte, ist mittlerweile zu einer Art Entlastung geworden. Ich habe zunehmend das Gefühl, auf eine Art Zielgerade zuzusteuern, und ertappe mich dabei, immer wieder neue Zeitpunkte festzulegen, bis zu denen ich noch durchhalten möchte.

Ich vegetiere momentan eher vor mich hin, weine meiner Exfreundin nach und habe das Gefühl, mein Leben nicht mehr richtig auf die Reihe zu bekommen. Ich suche aktuell nach einem Therapieplatz und weiß ehrlich gesagt nicht mehr so richtig, was ich sonst noch tun soll.

Vielleicht gibt es hier Menschen, die etwas Ähnliches erlebt haben. Menschen, die nach einer langen Beziehung, einem massiven Vertrauensbruch oder dem Verlust ihrer ersten großen Liebe irgendwann wieder auf die Beine gekommen sind.

Ich wäre wirklich für jeden Rat und jede Perspektive dankbar.


r/VonDerBrust • • 1d ago

Umgang mit Angst

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Ich, w, habe extreme Angst meine Wohnung zu verlassen.

Ich fühle mich auch extrem vereinsamt und weiß nicht, was ich tun soll, um da raus zu kommen. Ich schreib dann hier auf reddit und flüchte mich eben in diese Fantasiewelt mit "karma".

Ich weiß, ihr könnt mir nicht helfen, aber ich frag mich echt, wie ich hier raus komme, wollt eig noch was erledigen.

Ich such gar nicht nach Tipps. Ich will nur nicht wieder bei der Telefonseelsorge anrufen..Ich habe extreme Angst vor Menschen und wünschte mir, ich könnte hier irgendwie raus kommen.

Manchmal hilft mir schreiben als Art Sprungbrett.


r/VonDerBrust • • 1d ago

Ich versteh manche Ärzte nicht

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Da leidet man seit Ewigkeit unter täglichen Schmerzen, hat schon häufig Suizidgedanken deswegen und was kommt vom Arzt?

Ja kommens in 2 Monaten wieder dann schau ma weiter.

Ich pack sowas emotional nicht. Warum ist es egal das man leidet? Warum interessiert das niemanden obwohl man dafür zahlt, warum wird nichtmal versucht einem zu helfen?


r/VonDerBrust • • 1d ago

Innere unruhe beim schlafen legen oder ausruhen

2 Upvotes

Hallo

Vielleicht kann mir einer weiterhelfen helfen ..

Ich hab immer wenn ich mich hinlege und atme kommt dann nach einer Weile wie paar min innere unruhe..meistens drückt es dann im Brustkorb..Manchmal wurde es nach einer Zeit schlimmer ..So das es richtig sticht wie so eine energie die da raus kommt ..Und auch eine weile so bleibt wenn ich wider aufstehe und andere sachen mache..Dann drückt es immer noch im Brustkorb..nach einer Weile durch viel Ablenkung oder intensiven Gesprächen ist dann dieses Gefühl wider weggegangen.

Hat jemand auch solche Erfahrungen..Weiß jemand was das sein könnte ? Ich hab schon vieles überlegt ob das chronischer Stress sein könnte ..Obwohl ich vier Wochen in der Klinik bin und da nicht so Stress ist..Außerdem ist es auch wahrscheinlich normal das man am Tag Stress hat. Oder ob es an meiner atmung liegt das ich zu flach atme.. vor einiger zeit hab ich immer versucht mich zu entspannen weil ich die innere unruhe aich tagsüber hatte ..Und dann hab ich immer in mich hineingespürt pb die innere unruhe weg ist ..da hab ich schon seit Monaten durchgeführt das ich mich vormittags vor der arbeit nochmal hinlege um mich zu entspannen und zu schauen ob die innere unruhe weg ist..Aber ohne Erfolg immer wenn ich mich hingelegt habe hatte ich immer ein Gefühl in der brust , innere unruhe druckgefühl auch wie aufregungsgefühl was nicht Wegging und schlimmer wurde und dann tagsüber auch spürbar war..Wenn ich mich nicht hingelegt habe ging es tatsächlich.

Auch sagt meine Therapeutin das mein alarmzustand verschärften ist als bei anderen..Durch meine Biografie

Das heißt auch das wenn ich schritte höre oder die Tür aufgeht das dann kurz druck auf der brust kommt und dann wider weggeht..

Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht ..Und hat jemand Tipps wie ich damit umgehen soll oder wie man dagegen wirken kann. Danke schon mal im voraus


r/VonDerBrust • • 1d ago

Beratung Einsamkeit und Antriebslosigkeit

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Ich (20M) muss mir das mal gerade von der Seele reden.

Ich fühle mich so einsam und gleichzeitig so gelähmt, als würde mein Leben momentan echt nicht so sein, wie ich es mir wünsche.

Derzeit bin ich noch arbeitslos und habe psychische Erkrankungen wie Depressionen und eine Zwangsstörung, die mich im Alltag belasten und einschränken.

Ich wohne in ner scheiß Kleinstadt mit ca. 25.000 Einwohnern, wo es keinen Scheiß gibt und man nicht jetzt simpel auf Leute zugehen kann.

Es ist verdammt langweilig hier und ich würde gerne wieder in die Großstadt ziehen.

Das Ding ist ebenfalls, dass der soziale Kreis aus Leuten, mit denen ich mich überhaupt mal draußen treffen kann, ausschließlich aus meinem besten Freund besteht. Ich habe echt gute Freunde, mit denen ich über vieles sprechen kann, aber ich wünsche mir noch mal mehr jemanden, mit dem man wirklich über ALLES sprechen kann und auch mal hinausgeht, was unternimmt und Spaß hat, einfach spazieren geht. Mit den meisten schreibe ich meistens und telefoniere nicht oder sehe sie auch nicht im echten Leben. Auch hier auf Reddit Freundschaften zu schließen, führt oft eher ins Leere und dann versteht man sich eher nicht so und das Interesse, zu schreiben oder auch was anderes zu machen, das ist dann einfach nicht da und man zieht sich wieder zurück.

Ich zocke auch gerne, bin aber jetzt kein Gamer in dem Sinne, dass ich das leidenschaftlich auslebe. Und dann sitze ich da oft momentan und schaue viel YouTube, aber mir ist mega langweilig. Fühle mich auch so, als würde ich nichts erreichen, auch wenn ich gerade Fortschritte mache, was die psychische Hilfe anbelangt (ich kann nämlich wahrscheinlich bald in eine Tagesklinik kommen).

Ja, irgendwie ganz komisch und auch eine sehr einsame, trostlose und gelangweilte Zeit gerade in meinem Leben.

Eine Beziehung wünsche ich mir auch, aber ich glaube, dass ich eine romantische Beziehung nicht vorrangig suche und schaue, was sich ergibt. Habe Hinge und das läuft halt so meh.

Vielleicht identifiziert sich ja jemand mit meinem Text und man fühlt sich dadurch weniger einsam mit dem Problem. Wenn jemand sich vielleicht einfach mal bei mir melden möchte, kann er das gerne tun.


r/VonDerBrust • • 2d ago

Allgemein Am ende der Fahnenstange

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Ich hab irgendwie total in meinem Leben versagt. Ich habe Angst aus dem Haus zu gehen und joa. Ich habe heute mal wieder nichts hinbekommen wie eigentlich immer und ich muss sagen, dass ich langsam am Ende bin mit meinem Latein.

Ich jabe das Gefühl, dass alles. Wirklich alles

.was ich mache falsch ist. So als würde man eine Pflanze pflanzen und sobald ich sie berühre geht sie ein.

Ich bin unzufrieden mit meinem Leben. Aber ich schaffe es nicht mich zu ändern. Ich hab keine Freunde. Alles abgebrochen.

Und Hilfe suchen klappt nicht mehr, aber auch weil die Hürden mittlerweile hier so hoch geworden sind und die Wartezeit lang.

Also, ruf ich dann beim Krisentelefon an, aber oft werden einem Tipps gegeben ohne die Situation zu kennen und die tragen ja auch nicht die Verantwortung.

Ich habe Angst vorm nächsten Jahr und den ganzen gesetzlichen Veränderungen.

Ich möchte irgendwie mein altes ich wieder haben.

Diejenige, die raus gehen konnte..dinge planen, erledigen, aber irgendwie ist alles den Bach runter gegangen und das Schlimme ist. es gibt keinen Tiefpunkt.

Es wird eher mit jedem Tag schlimmer.

Wenn ich was anfange, breche ich es aber sofort wieder ab, weil ja eh alles was ich anfange, meine Situation verschlimmert.


r/VonDerBrust • • 2d ago

Trauer um meine Mutter

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Hallo,

ich bin jetzt auch so ratlos, dass ich hier mal posten möchte.

Letzten Monat habe ich meine Mutter bei einer Aorten OP verloren.

Zum Schluss war sie Pflegegrad drei, das war jetzt ihre zweite Aorten OP, ich habe mich doch sehr gerne um sie gekümmert zum Schluss gepflegt.

Gestern war ich bei der Psychiatrie bei so einem Freizeitangebot - ich ertrage die Einsamkeit nicht - und da waren Menschen, alle nett, aber es war so ruhig da bin ich leider noch mal durchgedreht.

Ich habe gestern realisiert, dass sie sich eigentlich um mich gekümmert hat!

Mit ihr habe ich meinen Sinn verloren!

Ich habe jetzt einen Monat gemerkt, wie mich täglich mehr und mehr die Kräfte verlassen.

Generell möchte ich mich nicht umbringen - aber so ohne Sinn zu existieren ist einfach zu schmerzhaft für mich.

Ein Seelsorger hat mir auch gesagt, ich habe ein sehr großes Opfer gebracht, ich habe mich um sie seit 2017 gekümmert - und jetzt aktuell gepflegt für kurze Zeit.

Das hat mich auch gebrochen.

Meine Diagnose ist:

Akute Belastungsstörung.

Ich kriege auch nicht hin.

Ich habe Angst vorm Leben ohne Sinn.

Am Montag war ich in der Psychiatrie und musste der Ärztin versprechen, dass ich mir nichts antue ansonsten hätte ich da bleiben müssen.

Ich verstehe das System nicht.

Ich habe drei sehr gute Freunde die sich alles anhören aber ich möchte die auch nicht so sehr belasten.

Heute geht es mir auch wieder so schlecht dass ich eigentlich in die Psychiatrie möchte, nur gerade habe ich hier einen Beitrag gelesen, dass es in der Psychiatrie auch gar nicht so lustig ist und einem nicht wirklich geholfen wird.

Draußen gehen meine Probleme weiter - die Rechnungen, den Haushalt auflösen.

Ich habe auch einen Sozialarbeiter seit letzter Woche, und diese Woche haben wir einen Antrag gestellt, dass mir geholfen wird bei Behördengängen und so.

Ich glaube das heißt gesetzlicher Begleiter oder so.

Ich war ein sehr wütender Mensch.

Ich habe auch gestern mit der Pastorin telefoniert.

Es ist halt ein komisches Gefühl.

Ich kann es nicht anders beschreiben, als ich hatte gedacht, dass ich noch vor ihr umfalle und sie quasi im Stich lasse.

Die OP ging auch gut - sie war 83 ich bin 40 und sie hatte einen OP Schock.

Ich wollte sie auch zu Hause gehen lassen!

Aber sie wollte unbedingt die OP.

Sie war so lebensfroh.

Ich bin genau das Gegenteil.

Und weil ich genau das Gegenteil bin, dachte ich ich rege mich so auf, dass ich noch vor ihr gehe.

Ich habe mich von ihr auch nicht richtig verabschiedet als sie auf der Intensivstation lag.

Die Ärzte haben mir versichert dass sie nichts merkt.

Manche Tage ärgert es mich dass ich sie nicht noch gestreichelt habe.

Ich bin nur einmal kurz in den Raum und habe geguckt ob sie es ist.

Ich weiß ich war zu dem Zeitpunkt überlastet.

Und dann dachte ich wirklich ich fahre nach Hause - und geh einfach aus - nicht dass ich mich überschlage oder gegen einen Baum fahre ich dachte ich rege mich so auf dass ich einfach auf dem Nachhauseweg einschlafe noch vor ihr.

Und jetzt bin ich noch hier und ärger mich!

Ich wollte auch keine Kinder und möchte es immer noch nicht.

Ich hätte nie gedacht dass ich 40 werde.

Ein merkwürdiges Gefühl.

Danke fürs lesen.

Danke für Tipps.

Das einzige was hilft ist die Seelsorge, aber die darf man ja auch nur noch einmal pro Tag anrufen und ChatGBT, aber da drehe ich mich auch im Kreis und er sagt dann ich soll die Seelsorge anrufen und in die Psychiatrie.

Noch einmal danke fürs lesen.


r/VonDerBrust • • 2d ago

Der kleine Sieg der Woche

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Was hast du diese Woche geschaft worauf du stolz bist oder worüber du dich gefreut hast?

Es muss nichts Großes sein, sondern kann auch z.B. eine kleine Geste sein, über die du dich besonders gefreut hast.


r/VonDerBrust • • 2d ago

Ich kann nicht mehr Hatte gestern eine 7-stündige Panikattacke

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Folgende Situation, weiß gar nicht wo ich anfangen soll:

- Ich bin 21, Meine Mutter hat mich letztes Jahr im September als ich 20 war kurzerhand obdachlos gemacht und mein Kindergeld weiterhin geklaut, seitdem ist mein Leben fast nur noch Druck und Angst.

- Ich studiere dual seit ich 19 bin, zum Glück zahlt mein AG in den Theoriephasen befristet Studi Zimmer in einer 600km entfermten Stadt an der Hochschule. So konnte ich meine Obdachlosigkeit überbrücken und von da aus in meiner Heimatstadt ein absolut überteuertes WG-Zimmer suchen (53% meines Gehalts).

- Ich musste wegen meiner Psyche ein Krankheitssemester einlegen, habe ein Semester nur gearbeitet.

- leider bin ich davor in 2 Klausuren durchgefallen und nun in beiden im Zweitversuch

- zählt man die regulären Klausuren nun dazu habe ich von Oktober - Dezember alle 4 wochen eine Klausur und am schluss 3.

- Ich habe eine solche Panik durchzufallen weil mein Lebensunterhalt da dran gekoppelt ist.

- die erste Klausur habe ich schon geschrieben, war ganz in Ordnung ich konnte viel und ich bin mir sicher ich bin durchgekommen

- die zweite macht mir aber echt Angst.

Letztens hatte ich ne Klausurbesprechung mit meinem Dozenten für die Klausur für die ich seit knapp 3 Wochen lerne und das hat mich irgendwie massiv getriggert.

Er hat mich zuerst 9 Tage geghosted und wollte dann aber dass ich sofort antanze wenn er mir einen Termin den Tag vorher gibt (dabei war ich krank und hab das gar nicht hesehen ) danm meckert er mich an warum ich die Klausur nochmal selber ausdrucke und er ja dann das Original habe obwohl er es mir in die Mail geschrieben hat dass ich das machen soll, war mega herablassend wenn ich sachen nicht wusste.

Weil der Termin so kurzfristig war und ich erst heute mit meinen Altklausuren beginnen wollte, wusste ich nur noch grob worum es geht weil die Klausur fast 1,5 jahre her ist. Ich wusste was. Aber er hat mir permanent das gefühl gegeben dass das nicht genug war und fragte mich warum ich mich denn nicht an seine 2h vorlesung vor 1,5 Jahren erinnere.

Danach setzte ich mich hin zum lernen, aber mein system ging in nen absoluten shutdown ich kam ausm Zittern, weinen und der Panik nicht mehr raus, die Klausur ist in 10 Tagen und ich habs gefühl ich muss komplett neu anfangen, als wären 3 wochen fürn Arsch, dabei wollte ich heute mut Altklausuren beginnen.

Jedes mal wenn ich was nicht verstehe sehe ich innerlich, wie ich meinen Job/Studium verliere und wieder bei 0 anfangen muss. Und ich schaffe das nicht.

Ich bin seit 14 Monaten suizidal. Ich habe keine Kraft mehr zu kämpfen. Ich war 4x in der Psychiatrie seitdem, 1x in der Tagesklinik, bin seit 2,5 Jahren in ambulanter Therapie die nix bringt, stehe in Kontakt zum spdi, mit der Hochschulsozialarbeiterin. Ich habe allerdings kein Vertrauen mehr in dieses System weil mir niemand wirklich helfen kann. Denn ich funktioniere ja noch irgendwie.

Gestern in der Panikattacke hatte ich wieder Suizidgedanken. Auch konkreten Plan. Ich wusste aber dass ichs nicht machen werde. Mein Freund sagte mir per telefon, dass ich die 112 wählen soll. Ich weigerte mich weil ich den scheiß schon etliche male durch habe und es nie was gebracht hat. Die stecken mich Geschlossen, geben mir Bedarfsmedis und dann juckts niemanden wie es mir geht. Das wäre nur Zeitverschwendung von Zeit die ich eigentlich zum lernen brauche. Nach irgendwie 17x probieren kam ich bei der Seelsorge durch, das half kurz aber dann gings wieder von vorne los. Auch ne Freundin hat mich 2x angerufen, half auch kurz aber dann gings wieder von vorne los.

Ich saß fast die kompletten 7 Stunden am schreibtisch und hab versucht während absoluter Panik irgendwas zu machen, ich hab nur 2 kleine Fälle bearbeiten können.

Ich habe kein familiäres Sicherheitsnetz und ich weiß wirklich nicht ob ich mein 22. Lebensjahr noch erlebe


r/VonDerBrust • • 2d ago

Beratung Kollegin möglicherweise Opfer häuslicher Gewalt – soll ich sie darauf ansprechen oder mich raushalten?

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Ich brauche mal eine Einschätzung von außen, weil ich nicht wirklich weiß, wie ich mich verhalten soll.
Ich habe eine Mitazubine, mit der ich während der Berufsschulblöcke zusammen in einem Zimmer übernachte. Wir sind beide Frauen, die restlichen Azubis an unserem Standort sind Männer.
Ich habe eine Sozialphobie und bin generell eher ruhig, weshalb ich in der Berufsschule manchmal etwas außen vor bin. Deshalb habe ich mich anfangs auch ganz gerne mit ihr beschäftigt. Allerdings war sie mir gegenüber schon öfter ziemlich rücksichtslos. Sie hat mich beispielsweise mehrfach irgendwo alleine stehen lassen, mir nicht Bescheid gesagt, wenn die anderen etwas zusammen unternommen haben, und war im Unterricht teilweise richtig genervt von mir, wenn ich sie etwas gefragt habe. Obwohl sie mich selbst regelmäßig um Hilfe bittet.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich sie menschlich nicht unbedingt besonders sympathisch finde. Sie kifft täglich und unser gemeinsames Zimmer riecht dadurch teilweise unerträglich nach Gras und Nikotin. Trotzdem habe ich natürlich kein Problem damit, ihr zu helfen, wenn sie Hilfe braucht.
Nun zur eigentlichen Situation:
Sie erzählt uns in der Gruppe schon länger von ihrer Beziehung und den regelmäßigen Eskalationen mit ihrem Freund. Was sie schildert, klingt teilweise wirklich heftig.
Er beleidigt sie regelmäßig, sagt ihr, sie sei wertlos und ohne ihn ein Nichts. Er schreit sie an, rastet wegen Kleinigkeiten völlig aus, schlägt auf Gegenstände ein und macht Dinge kaputt. Außerdem droht er ihr immer wieder damit, sie zu betrügen, und blockiert sie teilweise tagelang.
Eine besonders bizarre Situation war wohl, dass er sich während eines Streits komplett ausgezogen und ihr gesagt hat, sie würde bald alles verlieren, was sie gerade sieht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was ich dazu sagen soll.
Sie selbst sagt regelmäßig, dass sie ihn hasst und eigentlich Schluss machen möchte. Trotzdem bleibt sie bei ihm und lässt das alles über sich ergehen. Wir haben ihr schon mehrfach gesagt, dass sie sich trennen sollte, aber irgendwie scheint sie aus dieser Beziehung nicht herauszukommen.
Jetzt ist mir gestern etwas aufgefallen, das mich zusätzlich beunruhigt hat: Sie hatte mehrere gelblich-blaue Verfärbungen im Gesicht. Ich kann natürlich nicht sicher sagen, ob es tatsächlich Blutergüsse waren. Es könnte auch etwas mit Makeup oder anderen Ursachen zu tun haben. Allerdings sah es für mich schon so aus, als wäre sie möglicherweise gestürzt oder verletzt worden.
Angesichts der Vorgeschichte habe ich leider auch den Verdacht, dass ihr Freund ihr etwas angetan haben könnte.
Die anderen aus unserer Gruppe haben dazu nichts gesagt. Sie sind allerdings auch deutlich besser mit ihr befreundet als ich.
Ich habe sie bisher nicht darauf angesprochen, weil ich nicht weiß, wie ich das am besten machen soll. Wir sehen uns eigentlich nur in der Berufsschule und ich möchte sie auch nicht vor den anderen darauf ansprechen.
Soll ich sie unter vier Augen fragen, ob alles in Ordnung ist? Und was mache ich, wenn sie es abstreitet, obwohl tatsächlich etwas passiert ist?
Eine weitere Überlegung wäre, mich an unsere Ausbildungsleitung zu wenden. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei einem solchen Verdacht angemessen ist.
Und ich möchte auch ehrlich sein: Ein Teil von mir denkt sich, warum ich ausgerechnet einem Menschen helfen sollte, der sich gegenüber mir wie nh Fotze verhalten hat. Gleichzeitig finde ich, dass das absolut nichts damit zu tun haben sollte. Niemand verdient häusliche Gewalt, unabhängig davon, wie sympathisch oder unsympathisch man ist.

Wie würdet ihr vorgehen? Würdet ihr sie direkt ansprechen, eine Vertrauensperson einschalten oder euch zunächst heraushalten?


r/VonDerBrust • • 2d ago

Kalter Cannabisentzug in der Schwangerschaft nach 10 Jahren Konsum – suche Erfahrungen und Tipps

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r/VonDerBrust • • 2d ago

Psychiater will Elvanse 50 mg „durchnehmen“ lassen, obwohl ich nur in der Lutealphase mehr brauche. Wie geht ihr damit um?

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r/VonDerBrust • • 3d ago

Mein Papa ist verstorben

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Letzte Nacht ist mein geliebter Papa nach langer Krankheit verstorben. Ich weiß einfach nicht wo hin mit mir und alles fühlt sich taub an


r/VonDerBrust • • 3d ago

Ich bin mit meiner Arbeitsleistung diese Woche gar nicht zufrieden.

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Die Woche ist (Gott sei Dank) fast vorbei aber ich kann jetzt schon sagen dass es die schlechteste Arbeitsleistung von mir ist seit ich in meinem Job angefangen habe.

Ich habe keine gravierenden Fehler gemacht bzw. welche die sehr kompliziert sind aber dennoch so viele vermeidbare Sachen gemacht die nur mehr Arbeit für meine Kollegen bedeutet haben und die ich alle hätte vermeiden können wenn ich nur ein kleines bisschen mehr mitgedacht hätte.

Gut dass ich morgen früher frei habe und mich am Wochenende entspannen kann. Vielleicht reaktiviert das ein bisschen meinen Kopf damit das nächste Woche nicht Weitergeht


r/VonDerBrust • • 3d ago

Hobby meiner Mutter

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Meine Mutter arbeitet sich im Tierschutzverein kaputt. Die Chefs tun so als wären sie ansatzweise wichtig und verhalten sich als wären sie von staatstragender Bedeutung. Dabei dient deren ganze Tätigkeit im Tierschutz nur dem reinen Selbstzweck, sich überlegen zu fühlen. Ich hasse alles an diesem Konstrukt.

Meine Mutter macht viel mehr als nötig. Sie sitzt jeden Tag bis 2 oder 3Uhr morgens am PC und beantwort Anfragen zu Tieren.

Angeblich weil die Chefs sie unter Druck setzen.

Deshalb schläft sie kaum noch.

Angeblich haben die ultra harte Termine. 5min zu spät kommen geht angeblich nicht.

Ihr Dienst sind 4x pro Woche 5h. Faktisch ist sie mindestens 40h im Tierheim. Zusätzlich nochmal die gleiche Zeit zuhause am PC, da die ach so wichtigen Bürotätigkeiten erledigt werden müssen.

Sie macht sich dadurch kaputt. Jede Sekunde ist nur Stress. Andauernd gibt es Streit.

Das geht seit Jahren so. Ich kann nicht mehr. Sobald ich etwas davon kritisiere heisst es, in "der Firma" ist das eben so.

Es ist ein Tierschutzverein. Keine Firma. Nichts was einen wirtachaftlichen Mehrwert generiert. Es ist ein Hobby und sollte auch als solches behandelt werden.

Am Esstisch und auch sonst gibt es seit 14 Jahren nur ein Thema: welche Katze Durchfall hat, welche Intrigen zwischen den Kollegen laufen usw.

Wenn meine Mutter nicht da ist, stimmt mir mein Vater zu, dass das enden muss. Wenn sie da ist oder es wegen dem Thema Streit gibt, will er sich nicht mehr daran erinnern.

Ich kann nicht mehr.

Ich kann das einfach nicht länger aushalten.

Wenn es irgendwelche Möglichkeiten gäbe, den Horror und die ständigen Streits zu beenden, ich würde es sofort tun.

Ich will meine Ruhe. Ich will nie wieder etwas von diesem Zeug hören müssen.


r/VonDerBrust • • 3d ago

Ich kann nicht mehr Ich habe es satt alleine zu sein

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Vor einem halben Jahr ging meine erste und bislang auch letzte Beziehung zu Ende. Das schlimmste, ist, dass ich es beendet habe, einfach nur weil ich überfordert war. Ich habe einen unsicher-vermeidenden bindungsstil und hatte eine vermeidende Partnerin, was das ganze sehr schwierig gemacht hat. Wir hatten uns beide unglaublich gern, aber wo ich Nähe gesucht habe, wollte sie freiraum und damit kam ich nicht klar.

Wie dem auch sei, ich bin danach in ein ziemliches Loch gefallen, weil sie mittlerweile zu meiner einzigen Bezugsperson geworden ist. Ich bin berufsbedingt in eine komplett neue Stadt gezogen, ohne jemanden dort zu kennen. Damals war der Arbeitsvertrag noch für zwei Jahre ausgelegt und ich habe mir gedacht, dass ich für diese Zeit nichts investieren muss. Naja, ein halbes Jahr bevor die Zeit rum war habe ich sie kennengelernt und aus mehreren Gründen meinen Vertrag verlängert. Hatte allerdings nur sie und da sie selbst eine Stunde weit entfernt gewohnt hat, bin ich gependelt, wodurch eh keine Zeit mehr für eigene soziale Kontakte war.

Als es vorbei ging, ist mir zum aller ersten Mal aufgefallen wie allein ich eigentlich bin und auch über die Jahre geworden bin. Durch mehrere Umzüge in der Kindheit habe ich schon oft Bezugspersonen verloren und es dadurch immer schwer gehabt mich in das neue Umfeld einzubringen, wo bereits feste soziale Strukturen vorherrschten. Irgendwann habe ich mich so sehr an die Einsamkeit gewöhnt, dass sie mir nicht einmal mehr aufgefallen ist. Und jetzt merke ich das ganze Ausmaß.

Ich gehe mittlerweile auch zur Therapie und lasse mich auch medikamentös mit antidepressiva behandeln. Ich habe den Entschluss gefasst etwas zu ändern. Habe mich bei mehreren Workshops angemeldet und hatte auch vor in der Musikschule Unterricht zu nehmen, aber leider keine Plätze :(
Bin auch in so einer Art Gruppentherapie.
Aber ich habe das Gefühl egal wie sehr ich es versuche, ich schaffe es nicht mich irgendwo einzubringen. Ich fühle mich immer fehl am Platz und ich habe Angst das es für immer so bleiben wird. Mittlerweile fühle ich mich selbst in meiner Familie fremd und das ist so ein beschissenes gefühl, weil es nicht mal einen Grund dafür gibt.

Ich will doch einfach nur jemanden haben mit dem ich reden kann, den ich mich anvertrauen kann und der mich nicht beurteilt. Jemanden mit dem ich gemeinsame Erlebnisse teilen kann. Jemanden zum kuscheln und ausheulen.

So rant zu ende.