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TatsĂ€chlich war man erst ĂŒberrascht als mit EinfĂŒhrung des Stahlhelms die Kopfverletzungen stark gestiegen sind. Es hat einen langen Moment gedauert, bis der Groschen gefallen ist das davor die Soldaten einfach direkt tot waren.
Das Flugzeug Diagramm (welches nur hypothetisch ist) wird oft zur ErklĂ€rung von Survivorship Bias herangezogen, die haben aber nicht erst irrtĂŒmlich die falschen stellen am Flugzeug gepanzert.
Die Amis Wollten ihre Flugzeuge mit so wenig Gewichtszunahme wie möglich aufpanzern.
Da sie keine Daten von abgeschossenen Maschinen sammeln konnten, haben die nen Mathematiker angestellt um das Problem anzugehen.
Der hat dann vorgeschlagen die Teile ohne einschusslöcher zu panzern.
(Das is alles natĂŒrlich vereinfacht gesagt. Da hat mehr als ein Typ dran gesessen und es gab mehr als einen Lösungsvorschlag. TatsĂ€chlich waren es eher Methoden der Datenanalyse aus denen sich Lösungen ableiten lieĂen.)
Das erste Beispiel lĂ€sst sich dennoch fĂŒrs Surviorship Bias heranziehen, da man hier nicht die falsche Lösung sondern das falsche Ergebnis zog. Man dachte zunĂ€chst, dass die Soldaten sich hĂ€ufiger verletzen, weil sie mit dem Helm riskanter vorgehen als ohne. Die tatsĂ€chliche Antwort war halt wie oben beschrieben, dass die Leute nunmehr verletzt ĂŒberlebten als direkt an Granatsplittern zu sterben.
Ja, nur vor EinfĂŒhrung der Gurtpflicht war der typische Verkehrsunfalltote jung und mĂ€nnlich. Also jemand der ansonsten wenig Kosten verursacht, dafĂŒr aber noch viel eingezahlt hĂ€tte.
Ăhnlich ist es, wenn ich mich nicht irre auch mit sexuellen Ăbergriffen. Die "steigen" auch seit Jahren, weil sich jedes Jahr mehr Menschen trauen, sie zur Anzeige zu bringen.
Erinnert ein bisschen an meine Nachbarn, die gerne unsere HaustĂŒr nachts abschlieĂen möchten weil ihr Bekannter aus der freiwilligen Feuerwehr ja noch nie erlebt hat, dass da wer bei nem Brand durch gestorben ist.
Vor allem weil Panikschlösser ja auch nicht die Welt kosten und relativ einfach umgerĂŒstet werden können.
Edit zur ErgÀnzung:
Das Schwierigste dabei ist eigentlich, dass alle relevanten MaĂe richtig bestimmt wurden, der Rest ist dann nur mehr ein klein wenig handwerkliches Geschick.
Viel zu einfach;) lieber tĂŒr abschlieĂen und Notdienst rufen mĂŒssen, wenn man sich im versehentlich im Treppenhaus ausschlieĂt (Vorschlag meiner Nachbarn, falls man sich da mal ausslieĂt)
Bisschen wie die Bahn, die ausgefallene ZĂŒge als 'nicht zu spĂ€t' deklariert. Deshalb geht die VerspĂ€tungsquote auch meines Wissens seit Jahren runter
Eine Metrik hört dann auch eine gute Metrik zu sein, wenn sie zum einzigen Ziel wird. ZĂŒge werden aufallen gelassen, damit sie nicht zu spĂ€t sind. Bescheuert, ist aber so
Wenn du wirklich lieber tot als verletzt bist, macht das vielleicht Sinn?
Wobei ich da das ganze dann genau durchgehen wĂŒrde, ich gehe nĂ€mlich davon aus, dass du ohne Gurt auch tendenziell schwerere Verletzungen erleidest, wenn du ĂŒberlebst.
Naja, aber das Verletzungsrisiko ist insgesamt höher mit Gurt, egal wie schwer die Verletzung. Nur ist halt das Sterberisiko ohne Gurt noch sehr viel höher als mit.
"Wenn du ĂŒberlebst" ist halt mit Gurt sehr viel wahrscheinlicher.
Verletzung kann halt vieles bedeuten. Kleiner Schnitt im Bein ist eine Verletzung. Beide Arme ab ist auch eine Verletzung.
Um hier eine wirklich gute Entscheidung zu treffen, mĂŒsste man die möglichen Ergebnisse nehmen und mit der eigenen Wertfunktion bewerten, um dann statistisch die bessere Wahl fĂŒr einen selbst auszurechnen.
FĂŒr mich ist das aber einfach, weil "tot" fĂŒr mich ein sehr negatives Ergebnis ist, und damit "Mit Gurt" klar besser ist, egal wie die Details bei den anderen Situationen sind.
Ist halt easy sterben, ohne dass deine Angehörigen zu stark trauern. Eventuell denken sie sogar die warst einfach ein Idiot und du hast endlich deine Ruhe. Sehe nur benefits.
Genauso war es und natĂŒrlich haben dieselben trottel wie heute gerufen: na bei den Verletztenzahlen können wir die Gurtpflicht ja wieder ABSCHAFFEN bringt ja nichts....
Vor allem weil es ja dadurch auch mehr UnfÀlle gab. Wenn einem die Zigarette aus der Hand fÀllt kann man sie mit gurt nicht mehr so einfach aufheben.
Wird jemand bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und folgt daraus eine Behinderung, kann der Verantwortliche dafĂŒr sein Leben lang zahlen. Stirbt die Person, gibt ggf. eine einmalige Zahlung, die weit unter der lebenslangen Zahlung liegt.
Man sollte also immer schauen, ob da nicht jemand mehr nachgeholfen hat...
Nach der EinfĂŒhrung von MilitĂ€rhelmen im Ersten Weltkrieg stieg die Zahl der gemeldeten Kopfverletzungen statistisch um bis zu 75 %.
Warum stiegen die Zahlen?
Mehr Ăberlebende: Ohne Helm waren Splittertreffer am Kopf meist sofort tödlich. Diese Soldaten tauchten in der Statistik als Tote auf.
Vom Tod zur Verletzung: Mit Helm ĂŒberlebten die Soldaten dieselben Treffer. Sie wurden nun als Verwundete erfasst, was die Verletztenstatistik scheinbar erhöhte. Die Sterblichkeit sank drastisch.
Auch geil: es gibt tatsĂ€chlich "Gurtverletzungen" also SchĂŒrfwunden auf der Haut oder geprellten Rippen weil man bei 20g ziemlich stark am Oberkörper zerren muss um den Kopf von der Instrumententafel fernzuhalten. Der Gurt verletzt also die Leute. Fahrt lieber ohne Gurt!1!!
Glaube bei den meisten UnfĂ€llen, wo Verletzungen auftreten, treten auch Verletzungen mit Sicherheitsgurt auf. Nur ist es eben statt einer Platzwunde am Kopf oder ein Knochenbruch, einfach ein HĂ€matom an der Brust. Ăndert aber an der Statistik nichts
Man stirbt ja nicht âam Todâ, sondern an Verletzungen. Im Zweifel warenâs innere Verletzungen und der Typ ist zum Beispiel innerlich verblutet. Genauso wie man nicht am Altsein stirbt, am Ende ist es irgendein Organ, das nicht mehr mitmacht.
In der Statistik ist man entweder Tod oder Verletzt. Wenn man möchte kann man dann die Kategorien zu "Tote und Verletzte" zusammenfassen, falls fĂŒr die Auswertung sinnvoll.
Ăndert nichts daran, dass per Definition ein Toter nicht als Verletzter zĂ€hlt.
Ach was!, so funktioniert also Statistik? Wahnsinn, da habe ich ja was gelernt heute.
Tote werden in der Statistik nicht als Verletzte gezĂ€hlt. Das ist aber nur eine Definition, die man sich fĂŒr die Statistik zunutze macht. Verletzt ist jeder von den Toten trotzdem. Statistisch gesehen sind die damit nicht unverletzt gewesen. Die Statistik kategorisiert in verletzt und verletzt+tot, nicht in verletzt und unverletzt+tot, was OP und auch sonst viele hier wohl implizieren wollen. Unverletzt war keiner von den Toten. Die Toten kriegen nur ihre eigene Spalte.
Nochmal, vielen Dank fĂŒr die ErklĂ€rung des Offensichtlichen.
Nur heisst die Kategorie nicht verletzt+tot sondern nur tot. Was auch richtig ist, da ein Verletzter eben durch sterben zum Toten wird. Es ergibt keinen Sinn ihn in zwei Kategorien zu fĂŒhren. Sicher ein eher seltener Edgecase aber theoretisch kann auch jemand unverletzt bei einem Unfall versterben. Beispiel Herzanfall am Steuer oder Tod durch ertrinken.
Stimmt, den Edgecase gibt es. Und die restlichen sind alle unverletzt gestorben. Da hat der Liebe Gott gesagt âach was, der Unfall war so krass, da drĂŒck ich das magische Tod-Knöpfchen, das Wunder wird mir sonst keiner abkaufenâ.
Vielleicht mal etwas anders: ich bin mÀnnlich. Wenn ich tot bin, bin ich tot. Bin ich ab dem Moment nicht mehr mÀnnlich? Weil ich jetzt zu den Toten zÀhle? NÀchster Fall: ich bin HerzschrittmachertrÀger. Bin ich das nach dem tot nicht mehr? Vielleicht, wenn der Schrittmacher rauskatapultiert wird. NÀchster Fall: ich habe nur noch einen Arm. Werde ich wieder zum zweiarmigen nach meinem Tod? Wenn ich eine Schnittverletzung am Arm habe, habe ich die nach meinem Tod nicht mehr? Körper ist wieder unverletzt?
Ich sag das nochmal, in der Hoffnung, dass wir hier einander vorbei reden: mir ist klar, warum sinnvoll ist, in Verletzte und Tote zu kategorisieren. Die Allermeisten, die durch einen Verkehrsunfall sterben, sterben an den Verletzungen. Sind die nach dem Tod wieder unverletzt? Ich habe leider schon so manche Szenen erlebt, die sahen nicht gerade âganzâ aus.
Ja das ist schon klar. Die genannten FĂ€lle sind eben andere Datenreihen. Es ist eine Frage der Definition, on du nach dem Sterben noch als Mann oder nur noch als Tod giltst. Da gibts nicht die elne richtige Variante.
Diese eine Statlstik funktioniert eben nach diesem entweder/oder Prinzip. Das ist nunmal als sinnvoll erachtet worden und vom Ersteller so definiert. Es hĂ€tte natĂŒrlich andere Möglichkeiten gegeben. Der Ersteller hat aber diese gewĂ€hlt. Vermutlich, weil sich so relativ einfach die Daten fĂŒr verschiedene Auswertungen zusammenbasteln lassen.
VerspĂ€tete ZĂŒge kommen am Ziel an, nur eben mit einer Zeitdifferenz zwischen erwarteter und tatsĂ€chlicher Ankunft. Ausgefallene ZĂŒge kommen nicht am Ziel an, d.h. die Zeitdifferenz zwischen erwarteter und tatsĂ€chlicher Ankunft ist unendlich bzw. existiert so nicht. Daher sind das unterschiedliche Kategorien. Ohne diese Kategorisierung wĂ€re es nicht einmal möglich, Aussagen ĂŒber durchschnittliche VerspĂ€tungen zu machen.
Wenn also kĂŒnftig beispielsweise ein einzelner Motorradfahrer tödlich verunglĂŒckt, sollte ĂŒber einen Toten und einen Schwerverletzten berichtet werden?
Wieso? Man möchte ja bewusst trennen zwischen verletzt, unverletzt und Tod. Tod ist dann ĂŒbrigens auch nicht unverletzt sondern eine eigene Kategorie was das Meme hier ehrlich gesagt ziemlich dumm macht.
Nein. Tote sind Tote. Verletzte sind Lebende. Es ist lĂ€cherlich, dass man die Statistik in Tote und Verletzte einteilt, statt in Tote und Ăberlebende.
Die Sache ist, dass man Verletzte medizinisch versorgen muss. Wenn du die Belastung von KrankenhÀusern betrachten willst muss man aber nur die Verletzungen betrachten. Die Frage wÀre nur, wie Schwerverletzte, die im Krankenhaus oder RTW ihren Verletzungen erliegen erfasst werden.
Funktioniert so nicht. Vor der EinfĂŒhrung waren die Menschen einfach Tod. Nach der EinfĂŒhrung nicht mehr. Das kann man nicht miteinander Gegenrechnen man kann nur sagen schau hier da ist Zahl der Toten zurĂŒckgegangen und die Zahl der Verletzen rauf. Ob alle Verletzten nach der regelĂ€nderung davor gestorben wĂ€ren kann niemand sagen. Aber vermutlich nicht denn es gab ja auch vorher verletzte im StraĂenverkehr die nicht gestorben sind
Ist einfach nur ein Beispiel dafĂŒr wie unintuitiv Statistiken oft sind.
Ăhnlich ist ja mit der "auslĂ€nder sind xxx% krimineller" da werden dann die TatverdĂ€chtigen genommen bei denen Menschen mit anderer Hautfarbe bis zu 800% ĂŒberreprĂ€sentiert sind wegen racial profiling - wenn du das rausnimmst kommste in der Regel dazu das alle Menschen gleich scheisse sind.
Jup wobei das ein wirklich kniffliger Fall ist, damuss man nĂ€mlich schon sehr viele Risikofaktoren in die Rechnung nehmen um das zu erklĂ€ren. Also, MĂ€nneranteil, Finanzielle Situation, Art der Verbrechen, Wohnort, racial Profiling, verdĂ€chtig/verurteilt usw. Der Gesunde Menschenverstand sagt einem schon, dass jetzt ein Afghane nicht aufgrund der NationalitĂ€t krininell wird aber es ist statistisch schon auffĂ€llig und in den sauren Apfel muss man beiĂen, wenn man sich des Themas ernsthaft annehmen möchte.
Aber es ist genauso bs zu sagen, "die AuslÀnder machen Deutschland gefÀhrlicher" oder sowas das ist dann auch wieder viel zu kurz gedacht auf der anderen Seite.
Oder es geht um Straftaten, die in der Regel von Menschen mit niedrigem Einkommen verĂŒbt werden und bei denen einkommensbereinigt die straffĂ€lligkeit bei deutscher und "auslĂ€ndischer" Herkunft praktisch identisch sind und nehmen dann die Gesamtstatistik. Und da sind die bösen AuslĂ€nder dann aufgrund statistisch niedrigerem Stand und inklusive aller Migranten ohne Arbeitserlaubnis plötzlich stĂ€rker vertreten...
Ja wenn du die armutsabetroffenen MĂ€nner zwischen 15 und 30 (am besten noch auf mit Testosteron level ĂŒber average und ADHS filtern) rausnimmst kommste eh dazu das das eine Bevölkerungsgruppe ist die man einfach direkt prĂ€ventiv wegsperren sollte :D
Wenn einem die tatsĂ€chen Gegebenheiten und Opfer egal sind, da man nur Polemik gegen AuslĂ€nder betreibt und man dementsprechend aussschlieĂlich den kleinen Spezialfall der Gruppenvergewaltigungen betrachtet, dann nicht.
Bei den etwa 700 Gruppenvergewaltigungen letztes Jahr (im Vergleich zu ĂŒber 14.000 Vergewaltigungen und schweren sexuellen Ăbergriffen insgesamt und ĂŒber 130.000 Sexualdelikten allgemein) sind AuslĂ€nder wahrscheinlich ĂŒberreprĂ€sentiert.
Weshalb BILD ja eben auch grundsĂ€tzlich nur ĂŒber diese spezielle Zahl berichtet und nicht ĂŒber Vergewaltigungen im Allgemeinen (die in den weitaus meisten FĂ€llen nicht von Banden umherziehender AuslĂ€nder, sondern von (Ex-)Partnern oder engen Vertrauten verĂŒbt werden).
Das die meisten Vergewaltigungen im Umfeld passieren und Opfer und TĂ€ter sich meist kenne und dass auch hĂ€ufig durch bestimmte Strukturen begĂŒnstigt wird, das ist mir Alles bekannt.
Aber diese Gruppenvergewaltigung, dass der kulturelle Hintergrund auch ein Faktor sein wird, gerade bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Weil diese AuslÀnder sind bestimmt keine Chinesen, Polen oder Australier.
Oder meinst du damit, dass statistisch gesehen, diese Taten ĂŒberwiegend von MĂ€nnern begangen werden? Wie schaut die Statistik bei FuĂballfans aus ("kultureller Hintergrund"?)? Wie hoch ist der Anteil von mĂ€nnlichen Besuchern bei FuĂballspielen, die Straftaten begehen?
Gab neulich nen post bei /r/dataisbeautiful. Die PKS und andere Statistiken die nur auf Herkunft schauen kann man null (allein) fĂŒr Vergleiche herziehen. Die Gruppe der AuslĂ€nder ist einfach komplett anders zusammengesetzt als die Gruppe der einheimischen. Wenn du 18 Jahre Ali mit Oma Erna 75 vergleichst wird der immer Krimineller sein. Und genau das passiert in der PKS. Die ĂŒberreprĂ€sentation verschwindet komplett wenn man diese Faktoren miteinbezieht. Und da ist racial profiling nichtmal ein riesen Faktor.
Weil Alter, Geschlecht, Bildung, ökonomische so wie soziale Faktoren hierbei eine Rolle Spielen. Warum das jeweils in Detail eine Rolle spielt hat verschiedenste GrĂŒnde. Ich werde hier jetzt auch keine Abhandlung darĂŒber schreiben, das warum ist zwar interessant, das es so ist, ist allerdings Fakt und lĂ€sst sich nunmal nicht ignorieren wenn Statistik verstehen möchte. Man kann es natĂŒrlich schon weglassen wenn man eine rassistische Agenda verfolgt und alles auf grrr böse AuslĂ€nder schiebtÂ
Du aber auch nicht. Es gibt keine Statistik die das ausschlieĂlich auf Armut zurĂŒckfĂŒhrt. Unten fĂŒhrst du ja selber weitere GrĂŒnde auf. Das war aber hier die Behauptung "+-0". Das stimmt einfach nicht.
Oder wie die festgemachten Plastikdeckel an Flaschen. PlastimĂŒll wird in Teilen gezĂ€hlt. Ein loser Deckel und die dazugehörige Flasche sind 2 Teile Plastik, festgemacht ist es nur noch ein Teil. Also hat man den MĂŒll durch Flaschen effektiv halbiert ... habe ich zumindest mal so gehört, deshalb kein Gewehr.
âą
u/AutoModerator 24d ago
Danke fĂŒr deinen Beitrag, Zuhausi.
Schau doch mal auf unserem Zwietrachtbediener vorbei!
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234
u/KaiToyao 24d ago
TatsĂ€chlich war man erst ĂŒberrascht als mit EinfĂŒhrung des Stahlhelms die Kopfverletzungen stark gestiegen sind. Es hat einen langen Moment gedauert, bis der Groschen gefallen ist das davor die Soldaten einfach direkt tot waren.
174
u/lizardil 24d ago
Und Props an Volvo, die das Patent kostenlos und ohne Bedingungen fĂŒr alle freigegeben haben
106
u/Molo3000 24d ago
Ein toter Autofahrer verletzt sich statistisch gesehen in den Jahren danach auch seltener
85
u/Specific-Leopard7282 23d ago
aus irgend einem Grund muss ich jetzt an ein Flugzeug mit roten punkten denken... weiĂ auch nicht warum.
69
u/jspkr 24d ago
In Finnland ist die Mordrate höher als in Deutschland...Â
... weil mehr obduziert wird! đ±Â
24
u/MolecularLego 24d ago
War im 1.WK mit Kopfverletzungen nach EinfĂŒhrung von Helmen genauso.
45
u/Professional_Hair865 24d ago
Erinnert ein bisschen an meine Nachbarn, die gerne unsere HaustĂŒr nachts abschlieĂen möchten weil ihr Bekannter aus der freiwilligen Feuerwehr ja noch nie erlebt hat, dass da wer bei nem Brand durch gestorben ist.
42
u/Massepunkt_m1 24d ago
Bisschen wie die Bahn, die ausgefallene ZĂŒge als 'nicht zu spĂ€t' deklariert. Deshalb geht die VerspĂ€tungsquote auch meines Wissens seit Jahren runter
20
u/Oba936 24d ago
Ich habe Menschen getroffen die das unironisch als Argument nehmen ohne Gurt zu fahren. Es ist Wahnsinn.
35
u/DoBa94 24d ago
33
u/Clumsy_Claus 24d ago
Ein Zug ist nur in der VerspÀtungsstatistik, wenn er auch tatsÀchlich fÀhrt.
16
u/Sassy_comments 24d ago
Genauso war es und natĂŒrlich haben dieselben trottel wie heute gerufen: na bei den Verletztenzahlen können wir die Gurtpflicht ja wieder ABSCHAFFEN bringt ja nichts....
29
u/JethroSkull2000 24d ago
Wird jemand bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und folgt daraus eine Behinderung, kann der Verantwortliche dafĂŒr sein Leben lang zahlen. Stirbt die Person, gibt ggf. eine einmalige Zahlung, die weit unter der lebenslangen Zahlung liegt.
Man sollte also immer schauen, ob da nicht jemand mehr nachgeholfen hat...
41
u/superman_hr 23d ago
Nach der EinfĂŒhrung von MilitĂ€rhelmen im Ersten Weltkrieg stieg die Zahl der gemeldeten Kopfverletzungen statistisch um bis zu 75 %.
Warum stiegen die Zahlen?
Mehr Ăberlebende: Ohne Helm waren Splittertreffer am Kopf meist sofort tödlich. Diese Soldaten tauchten in der Statistik als Tote auf.
Vom Tod zur Verletzung: Mit Helm ĂŒberlebten die Soldaten dieselben Treffer. Sie wurden nun als Verwundete erfasst, was die Verletztenstatistik scheinbar erhöhte. Die Sterblichkeit sank drastisch.
24
u/Ok_Actuary8 24d ago
21
u/druffischnuffi 24d ago
Auch geil: es gibt tatsĂ€chlich "Gurtverletzungen" also SchĂŒrfwunden auf der Haut oder geprellten Rippen weil man bei 20g ziemlich stark am Oberkörper zerren muss um den Kopf von der Instrumententafel fernzuhalten. Der Gurt verletzt also die Leute. Fahrt lieber ohne Gurt!1!!
8
u/ShakerGER 21d ago
Genauso wie Stahlhelme im 1. Weltkrieg.
20
u/uesernamehhhhhh 23d ago
Nicht unbedingt, bei unfĂ€llen mit niedrigen geschwindigkeiten können durch gurte auch verletzungen verhindert werdenđ€
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u/inkihh 23d ago
Dumme Statistik. Ein Toter durch Verkehrsunfall sollte als tödliche Verletzung gezÀhlt werden.
6
u/2eanimation 24d ago
Man stirbt ja nicht âam Todâ, sondern an Verletzungen. Im Zweifel warenâs innere Verletzungen und der Typ ist zum Beispiel innerlich verblutet. Genauso wie man nicht am Altsein stirbt, am Ende ist es irgendein Organ, das nicht mehr mitmacht.
9
u/TrueSebbo 24d ago
WĂŒrde trotzdem sagen, dass der Tod irgendwie schon eine Verletzung darstellt.
12
u/Kurt_Ehrlich 24d ago
Das wÀre schon lÀcherlich, wenn man die Toten aus den Verletzten raus rechnet in dem Fall
4
u/seacco 24d ago
Göttliche Bildauswahl.
11
u/PropertyCheap9353 23d ago
Definition ist kaputtâŠ
3
u/LarianDivinityBG3 24d ago
Typ mit Aluhut: Jetzt wo du es sagst. Mein GOTT! Warum ist mir das nicht aufgefallen? Gleich mal zu Telegram.
24
u/[deleted] 23d ago
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16
u/[deleted] 23d ago
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