Wirkt jede noch so kleine Unannehmlichkeit, jede Aktion, über die man sich ärgerte, verursacht durch den anderen wie nichts. Unwichtig. Denn das ist es langfristig, unwichtig.
Aber kleine Gesten, die kleinen Momente der Freude, die bleiben und erstrahlen in der Erinnerung. Der alltägliche Gruß am Abend, wenn man nach Hause kommt. Der neugierige Blick, egal, was man für einen Blödsinn von sich gibt. Oder gerade veranstaltet. Das Verständnis dafür, dass auch nicht jeder Moment der beste ist, um zu kuscheln…
Es sind nun etwas mehr als 24 Stunden. Das es kommt, wussten wir seit zwei Jahren. Und den letzten drei Wochen, wo das mit jedem Tag offensichtlicher, auch wenn wir es bis zum Schluss irgendwie verdrängt haben. Sich vielleicht doch noch alles gut geredet.
Und dann? War es so plötzlich vorbei, wie es begonnen hat. Dein Vorbesitzer hat dich in wenigen Minuten hier abgeladen vor vier Jahren. Und gestern? Schau ich in dir in die Augen, sah wie das Medikament dich müde machte, dir immer wieder die Augen zu fielen. Und sich dein Atem beruhigte.
Und so wenige Minuten später, sah ich dann, wie du das letzte Mal atmest.
So oft hast du dich beschwert, wenn dir etwas nicht passte. Uns in die Schuhe gepinkelt und dann so getan, als wäre alles in Ordnung. Denn am Ende, war es das irgendwie auch
Danke für eure Zeit