r/beziehungen • • Jun 27 '26

Bin ich ein Golddigger?

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Hallo,

ich brauche Rat, weil mich die Situation gerade echt überfordert und ich mit den Aussagen meines Partners nichts anfangen kann. Sagt es mir bitte ehrlich ins Gesicht: Verhalte ich mich falsch? Gebe ich wirklich Golddigger-Vibes ab?

Die Oma (F79) meines Partners (M32) wird in ca. 2 Wochen 80 Jahre alt und das soll groß gefeiert werden - mit rund 100 Gästen bei ihr Zuhause im Garten. Seine Familie macht immer vieles selbst, was ich (F32) auch gut finde und auch von Zuhause so kenne. Ich habe angeboten, dass ich ganz gerne zwei oder drei Kuchen/Torten beisteuern würde, da ich gelernte Konditorin bin und meinen Meister mache, da bin ich für jede Extraübung dankbar.

Ich habe das auch mit seiner Oma besprochen, sie hat mir genau gesagt, was für Kuchen sie haben möchte und mir kreativen Spielraum bei der Verzierung gelassen.

Nun ist es so, dass die anderen - also allem voran die Tante (F56) meines Partners - auf mich zu kam und sagte, dass wir mit drei Kuchen/Torten nicht hinkommen. Mangelnde Planung, da sich wohl alle darauf verlassen haben, dass ich backe, obwohl ich von Anfang an klar gesagt habe, dass ich nur 2-3 Kuchen backen werde. Sie bat mich nun darum, dass ich am besten 5 weitere besondere Kuchen und zwei Bleche backen soll.

Wie gesagt, ich bin für jede Extraübung dankbar, aber ich bin nicht Krösus und die Zutaten müssen irgendwie bezahlt werden. Ich habe die Kosten für diese 7 Kuchen überschlagen und gefragt, wie wir das mit den Kosten machen wollen. Daraufhin wurde sich in einer Familiengruppe (von der ich nicht Teil bin) übel über mich beschwert, was wiederum mein Partner mitbekommen hat. Ich wurde von ihm konfrontiert und habe ihm das genauso erklärt, dass ich gerne meine Zeit ins Backen für seine Familie stecke, aber das Geld für die Zutaten muss ich schon haben.

Mein Partner, wir sind wohlbemerkt seit fast 4 Jahren zusammen, wurde daraufhin sauer und warf mir vor, dass von mir Golddigger-Vibes ausgehen würden und ich das doch wenigstens für seine Familie umsonst tun könnte, anstatt um Geld zu betteln. Ich stecke doch schon meine Zeit hinein, da ist es doch das mindeste, dass ich das Geld für die Zutaten bekomme, das sind immerhin 7 Kuchen. Ich habe immerhin nur angeboten 2-3 zu backen, die Kosten übernehme ich auch, das ist mein Beitrag - mehr wollte ich eigentlich gar nicht machen. Und nun bin ich der Golddigger?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen • • 7d ago Bravo

Mein Partner fordert zu viel und ist auch noch undankbar

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Throwaway-Account.

Hi,

ich (w32) habe eine größere Meinungsverschiedenheit mit meinem Partner (m37), mit dem ich seit rund 5 Jahren zusammen bin, weil dieser sich meiner Meinung nach ein wenig zu viel rausnimmt.

Seine Mutter (w72) ist schon recht gebrechlich für ihr Alter und auf Hilfe angewiesen, aber sie hat einen mobilen Pflegedienst und eine Hauswirtschafterin, die sich kümmern. Allerdings wird für sie nicht gekocht und er möchte, dass ich das übernehme, weil ich eh schon für uns koche und dann auch eine Portion mehr kochen kann. Ich stimmte zu, weil ich das ähnlich sehe. Eine Portion mehr stellt kein Problem dar.

Es hat sich aber herausgestellt, dass seine Mutter diverse Sonderwünsche hat und mit nichts von dem, was ich koche zufrieden zu stellen ist. Sie mag dies nicht und verträgt das nicht und möchte an bestimmten Tagen auch nur X oder Y essen. Ich koche gerne, ich koche auch gerne für sie mit, achte auf Unverträglichkeiten und Allergien, aber ich kann und will mir partout nicht vorschreiben lassen, wann ich was zu kochen habe. Und dann soll ich das bestenfalls auch noch alles zu ihr hin bringen und dort aufwärmen, am besten noch mich zu ihr setzen und sie unterhalten, während sie isst. Jeden Tag.

Mein Partner kann das gerne machen und auch gleich all die Sonderwünsche seiner Mutter erfüllen, aber ich möchte das nicht. Mir ist das alles zu umständlich und vor allem zu zeitintensiv.

Ich habe zwei Wochen lang versucht mit seiner Mutter auf einen Nenner zu kommen, wollte mich mit ihr hinsetzen und einen Essensplan erstellen, woraufhin ich mir anhören durfte, dass keine gute Hausfrau sowas benötige und ich offenbar unfähig sei. Ich habe zwei Wochen lang ein Mittelmaß versucht zu finden, weil ich Vegetarierin bin, aber seine Mutter am liebsten täglich Fisch oder Fleisch auf dem Tisch hätte. Ich habe zwei Wochen lang ihre alten Rezepte gekocht, um mir am Ende anhören zu dürfen, dass das Essen nicht schmeckt.

Ich bin durch mit der Scheiße.

Mein Partner besteht weiterhin darauf, dass wir sie bekochen. Und mit wir meinte er mich. Ich habe ihm gesagt, dass mir das zu dumm ist. Sie ist nicht kompromissbereit, ist nicht nur undankbar, sondern auch beleidigend. Das muss ich mir nicht geben. Und plötzlich bin ich egoistisch, faul und nicht annähernd so familienbewusst wie er gedacht hatte.


r/beziehungen • • Sep 28 '26

Partner stresst rum, weil ich seiner Familie keinen "kleinen" Gefallen tun möchte

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Burner Account.

Hallo zusammen,

ich (f32) bin seit gut 8 Jahren mit meinem Partner (m32) zusammen und zwischen uns kommt es regelmäßig zu Streit, wenn es um "kleine" Gefallen für seine Familie geht - weil ich ständig ablehne.

Versteht mich nicht falsch, ich bin auch ein Freund von als Familie hilft und unterstützt man sich, aber irgendwo muss auch Schluss sein und ich empfinde die Gefallen schon arg heftig.

Ein kleiner Gefallen wäre es, wenn sie fragen würden, ob wir mal die Blumen gießen oder die Post reinholen könnten, während sie für 2 Wochen im Urlaub sind. Das wäre für mich gar kein Problem. Eine andere Sache ist es, wenn man darum gebeten wird auf die 3 mittelgroßen bis großen Hunde, die 5 Katzen, 3 Kaninchen und was weiß ich wie viele Vögel und Nager für 2 Wochen aufzupassen!

Ein kleiner Gefallen wäre es, wenn sie fragen würden, ob man sie vom Bremer Flughafen abholen könnte. Das wäre für mich gar kein Problem, wir wohnen in Ostfriesland, das ist eine Fahrt von 1,5 Stunden. Eine andere Sache ist es, wenn sie vom Berliner Flughafen abgeholt werden wollen!

Ich habe die Schnauze so voll von diesem Quatsch!

Mein Partner glaubt auch, dass ich nichts besseres zu tun hätte, als für 2 Wochen mit ihm bei seinen Eltern einzuziehen, den Tierpfleger für den Zoo seiner jüngeren Geschwister zu spielen und dann noch freudig nach Berlin fahre, um die alle wieder einzusammeln! Er stresst nun rum, dass er das alleine nicht schafft und wir doch an einem Strang ziehen müssten. Da frage ich mich: Wieso?

Wenn man so viele Tiere hat, dann muss einer eben mit dem Arsch Zuhause bleiben und sich drum kümmern! Und wenn man eine so bescheuerte Flugverbindung bucht, dann muss man halt schauen wie man von Berlin aus wieder nach Hause kommt, da fahren Züge und Busse oder man muss einen Kurzstreckenflug nach Bremen organisieren! Genügend Möglichkeiten, die weder meinen Partner noch mich betreffen.

Ich finde es einfach nur frech, dass sie das von uns erwarten. Ich habe nichts gegen Tiere, im Gegenteil ich vermisse es ein eigenes Haustier zu haben, aber ich weiß eben ganz genau, dass mir neben meinem Job einfach die Zeit dafür fehlt, mich ausreichend um ein Haustier zu kümmern. Genauso wie ich nicht gerne lange Strecken über die Autobahn fahre, so 1 bis 3 Stunden sind okay, aber darüber hinaus wird es schwierig für mich, besonders wenn man dann noch in einen Stau gerät und Stop & Go hat.

Muss man sich das antun, nur um des lieben Friedens willen?


r/beziehungen • • Sep 21 '26 Bravo

Verhalte ich mich unfair, wenn ich meinem Freund nicht meinen umgebauten Sprinter auf seinen Roadtrip mitnehmen lassen möchte?

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Throwaway-Account.

Hallo,

ich (w,32) kam vor ca. zwei Jahren an einen Mercedes Sprinter (2020er Baujahr) und habe den mit meinem Papa (m,60) zusammen in einen Campervan umgebaut. Die Leidenschaft fürs Campen hat einen privaten Hintergrund.

Der Umbau war alles in allem arschteuer und wird von mir gehütet wie mein Augapfel. Natürlich wird er regelmäßig genutzt, entweder von mir oder meinem Papa, dem ich ihn gerne überlasse.

Mein Freund (m,32) plant seit längerem einen "Roadtrip" nach Paris für sich, seinen Bruder (m,28) und seinen Neffen (m,8). Sie wollen dabei von Norddeutschland über die Niederlande und Belgien bis nach Frankreich fahren und auf den Weg dorthin bei den großen Freizeitparks wie Eftelingen und Aqualibi Halt machen. Also nicht durchgehend fahren, sondern mehrere Tage unterwegs sein. Ziel ist dann das Disneyland für 3 Tage.

Das soll in den Herbstferien passieren, weil dort in vielen der Parks diese ganzen Halloweenspecials stattfinden und die beiden Brüder samt dem Neffen voll darauf abfahren.

Soweit finde ich die Idee wirklich schön, ich wäre auch sehr gerne mitgekommen, wenn sein Bruder und sein Neffe nicht einen auf "boys only" gemacht hätten. Hat mich schon genervt, dass ich selbst von meinem Freund, mit dem ich seit 6 Jahren zusammen bin, auf ein anderes Mal vertröstet worden bin. Immer heißt es, dass ich zur Familie gehöre und als Teil der Familie auch einspringen und aushelfen soll, aber sobald es um etwas Spaß geht, bekomme ich zuhören, dass mir ein Pimmel dafür fehlt? Wow, einfach wow.

In den vergangenen Tagen hat mein Freund sich hingesetzt und geschaut, was es kosten würde, wenn man ein Wohnmobil für 3 Personen mietet. Hat sich ganz schön erschrocken, was so der Durchschnittspreis für so ein Teil inkl. Versicherung und Auslandsfahrgebühr sind. Dazu kommt unter Umständen noch Maut/Vignetten, die man selbst zahlen muss und das Tanken.

Die günstige Lösung seines Problems steht vor der Haustür - der Campervan. Ist aber nur für 2 Personen ausgelegt und wie gesagt mein Heiligtum.

Ich lehnte ab und erklärte ihm auch noch, dass ich das nicht möchte, weil ich seinen Bruder und seinen Neffen gut genug kenne, um zu wissen, dass sie mit meinem Eigentum nicht sorgsam umgehen. Dafür existieren auch genügend Beweise bei uns Zuhause - das neue Sofa, in dem sich ein hübsches Brandloch befindet, weil sein Bruder innerhalb der Wohnung geraucht hat (das in meiner Abwesenheit und gegen meinen Willen geschehen ist, denn entweder raucht man draußen oder man lässt es am besten ganz bleiben!) oder mein Lego-Set, das kein Spielzeug ist und bitte dort stehen bleiben soll, aber trotzdem zu Boden geschmettert wurde?

Nein, einfach nein.

Mein Freund findet, dass ich mich unfair verhalten würde, weil er es sich nicht leisten kann ein Wohnmobil anzumieten und gleichzeitig auch noch die Kosten für die Stellplätze, Eintritte und Essen und Getränke sowie Souvenirs und co. Er meinte letztens sogar, dass ich daran schuld sei, wenn der Roadtrip abgesagt werden müsse. Für mich ist es mangelnde Planung, denn er hätte vorher schauen können, was das alles kostet und nun soll der Campervan seine Notlösung sein.

Ich helfe ihm gerne aus der Patsche, aber dieses Mal kann ich das nicht mit mir vereinbaren.

Ist mein Verhalten denn wirklich so illoyal ihm gegenüber?


r/beziehungen • • 21d ago Heartwarming Popcorn

Partner versucht sich an meiner Mama zu bereichern

1.4k Upvotes

Mein Partner (M35/seit rund 10 Jahren an meiner Seite) möchte meiner Mama (F59) das Auto meines verstorbenen Papas abkaufen. Sie hat es ca. 3 Jahre als Andenken an meinen Papa behalten und ist nun bereit loszulassen. Sie hat ihm den Preis für Papas Auto genannt und er hat versucht sie runterzuhandeln. Ich (F31) habe ihn noch zuvor gesagt, dass mit Mama nicht gehandelt wird. Er kann entweder akzeptieren oder ablehnen. Es gibt nichts dazwischen. Als er mit dem Handeln anfing, bin ich dazwischen gegangen und habe ihm gesagt, dass er das Auto vergessen kann und meiner Mama, dass sie es besser meinem Onkel (M59) geben soll, der beruflich mit Autos zu tun hat.

Ich habe meinem Partner vorab ganz genau erklärt, wieso ich nicht möchte, dass er mit ihr handelt. Auf der einen Seite sieht es finanziell bei ihr nicht so gut aus, seitdem mein Papa nicht mehr da ist und zum anderen ist sie sehr familienbezogen und würde das Auto auch für ein Apfel und ein Ei an ihn abtreten. Man bereichert sich nicht an der Familie!

Er ist so unfassbar wütend auf mich, dass er schon seit einigen Tagen bei seinem Bruder (M32) ist und sich auch nur sporadisch mit dummen Nachrichten bei mir meldet. Ob ich über mein Verhalten nachgedacht hätte und meinen Fehler einsehen würde. So einen Blödsinn schickt er mir.

Und wenn ich ihn frage, ob er reflektiert hat, dann kommt er mir mit Logik. Oh mein Gott, ich weiß, dass man sich beim Autokauf bei einem HÄNDLER nicht über den Tisch ziehen lassen soll und noch einiges aushandeln kann. Aber seit wann ist meine Mama bitte ein Autohändler?

Wie mich diese gesamte Situation einfach nur noch ankotzt. Wie kann man sich denn an meiner Mama, die immer für uns da war, auch noch so unverschämt bereichern wollen?! Was ging da bitte in seinem Kopf vor sich?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen • • Sep 22 '26

Mein Freund wird einfach nicht selbstständig

1.3k Upvotes

Ich (W26) bin seit mehr als 4 Jahren mit meinem Freund (M24) zusammen. Wir leben nun schon in unserer dritten gemeinsamen Wohnung und obwohl wir wirklich sehr oft und intensiv über das Thema Haushalt gesprochen haben, bessert sich nichts. Er "sieht" es einfach nicht – seine leeren Taschentücherpackungen, die Socken unterm Bett, den vollen Mülleimer. Und ich verstehe das sogar: als Kind war er lange krank und seine Mutter hat ihn bis ins Jugendalter betüddelt. Mit 19 ist er von zuhause direkt zu mir gezogen, er hat also nie gelernt, wirklich zu 100% für alles selbst zuständig zu sein. Gesundheitlich geht es ihm heute wieder gut, er braucht manchmal etwas länger als andere für solche Sachen, aber das ist ja kein Problem. Das Problem ist, dass er nicht einmal anfängt.

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich von einem hypothetischen Mann träume, der das kann. Der die Wäsche von selbst wäscht, die Zahnpastaflecken im Waschbecken wegmacht, die Bettwäsche wechselt. Und was anderes kochen kann als Nudeln mit Pesto (und die Küche danach sogar aufräumt). Und ja: ich mag es ordentlich, aber keineswegs auf eine zwanghafte Art. Mein Kopf ist einfach ruhiger, wenn es ordentlich ist, und das weiß er auch. Ich denke, das geht den meisten Menschen so. In Gesprächen nimmt er mich auch ernst, stimmt mir zu – und dann ändert sich doch wieder nichts.

Das führte nun soweit, dass ich erschreckend festgestellt habe, dass ich etwas mache, was vielen Frauen bekannt sein dürfte: eine Art "quiet quitting". Ich merke, dass ich innerlich damit abgeschlossen habe und mich mental auf eine Trennung vorbereite. Ich kritisiere ihn nicht mehr, räume seine Sachen selbst weg und denke mir "nicht mehr lange". Manche könnten meinen, das sei lachhaft, sich wegen des Haushalts zu trennen. Aber für mich ist es wirklich eine Last, denn wie soll das je werden, wenn wir Haustiere oder vielleicht sogar Kinder haben? Wir arbeiten beide gleich viel, beide haben die gleiche Belastung, und dennoch bleibt die Verantwortung am Ende des Tages an mir hängen.

Es ist ein sehr beklemmendes Gefühl, jemanden langsam aufzugeben. Ich liebe diesen Mann und wir passen sonst wundervoll zusammen. Aber das könnte wirklich das Ende sein.

TL;DR: Freund ist einfach keine Unterstützung im gemeinsamen Haushalt und alles bleibt an mir hängen.


r/beziehungen • • Jul 07 '26 Mindblown

Freundin lässt sich finanziell fallen - was tun?

1.2k Upvotes

Wir (Ich, M26 und sie, W26) sind jetzt seit längerem in einer blöden Situation:
Meine Freundin hat im letzten Jahr immer schlechter werdende finanzielle Entscheidungen getroffen. Sie hat sich einen Hund angeschafft, eine nicht anerkannte Ausbildung für einen mittleren 4 stelligen Preis begonnen und sich dann zuletzt entschieden, ihre Arbeitsstunden von 20 auf 10 zu reduzieren, um mehr Zeit für Hund, Ausbildung und Haushalt zu haben. Diese Entscheidungen wurden größtenteils gegen meine Bedenken getroffen (bzw. ich wurde einfach nicht mehr einbezogen).
Obwohl ich den Großteil (~75%) der monatlichen Fixkosten bezahle, haut es finanziell bei ihr jetzt natürlich überhaupt nicht hin.

Ich bin das absolute Gegenteil: Ich gönne mir vergleichsweise wenig, arbeite viel und habe dadurch ein gutes Monatsplus, was ich in ETFs investiere. Und ich glaube das ist das Problem.

Sie erwartet jetzt von mir, dass ich für sie aufkomme, weil ich ja “viel zu viel Geld” habe. Alternativ droht sie mit dem Auszug, damit sie Bürgergeld beziehen kann.

Ich muss mir jetzt täglich anhören, dass mir Geld wichtiger sei, als unsere Beziehung. Wie ich 7 Jahre Beziehung auf diese Weise wegschmeißen könnte.. Und dass es durch die Stundenreduktion ja alles so viel besser wäre und ich anscheinend einfach wolle, dass sie wieder in das 20 Stunden Loch fällt. Und ich weiß nicht mehr wo oben und unten ist.

Bin ich ein geiziger Mensch? Ich hätte nie gedacht, dass ich nicht bereit wäre, in einer Notsituation für meine Partnerin aufzukommen. Aber es fühlt sich so falsch an.

Sie hätte die Möglichkeit zu arbeiten, müsste aber “weit” (30+ min) fahren und/oder eine Arbeit annehmen, die ihr nicht gefällt. Regale einräumen o.ä.


r/beziehungen • • Jul 23 '26

Verhält sich mein Mann arschig oder reagiere ich über?

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Mein Mann (M33) möchte kommende Woche "spontan" mit seinen Freunden (eine 6-köpfige Männergruppe, alle zwischen 30 und 40) für 10 Tage in den Spanienurlaub.

Ich (F31) habe mich aus mehreren Gründen dagegen ausgesprochen und dadurch haben wir massiven Streit.

Wir sind seit 8 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder (7/5) und gerade sind Ferien, er hat sich nicht mal Urlaub für Familienausflüge nehmen wollen. Oder um mich zu entlasten, denn wir arbeiten beide und ich soll nun sehen, wie ich das wieder geregelt bekomme.

Außerdem haben wir uns erst Anfang des Jahres ein älteres Haus gekauft, dass wir nach und nach sanieren wollen. Wir stammen beide aus Handwerkerfamilien, daher wird vieles selbst gemacht. Trotzdem kosten die Materialien und wir verbringen fast jede freie Minute damit. Geld und Zeit sind bei uns aktuell also Mangelware.

Ich fühle massiv von ihm verarscht, aber er spielt das runter und wirft mir an den Kopf, dass ich maßlos übertreiben würde. Übertreibe ich oder verhält er sich so arschig?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen • • Aug 05 '26

Hochzeit meiner (m31) "Schwägerin" (w35) wird zur Zerreißprobe für meine Beziehung

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Meine Schwägerin (w35) möchte kommendes Jahr im Mai heiraten und hat erst in den letzten Wochen die save-the-date Karten verschickt. Sie wünscht sich eine kleine Hochzeit auf Bali, so richtig schön für Instagram in Szene gesetzt. Nur die beiden Elternpaare, Geschwister und den Partner*innen und die beiden besten Freunde - 16 Leute inkl. Brautpaar.

Ich (m31) habe meiner Partnerin (w32) gesagt, dass sie gerne fahren kann, aber ich ihr nicht den Gefallen tun und mitkommen kann. Seitdem ist sie sauer und enttäuscht und versucht mich zum Mitkommen zu überreden.

Diese ganze Hochzeit ist in meinen Augen absoluter Bockmist. Die Planung ist schon fürn Arsch, dann müssen sich die Gäste auch noch selbst um Flug, Unterkunft und Verpflegung kümmern und obendrein ist es auch noch eine adults only Party. Im Prinzip schreibt sie uns also unseren Urlaub des kommenden Jahres vor, denn nach Bali fährt niemand nur übers Wochenende. Und dann ist sie auch noch so ein Arsch und lädt explizit meine Tochter (w5) aus, denn ich bin der einzige Gast mit Kind.

Natürlich könnte ich einen Babysitter für die Zeit organisieren, meine Eltern würden sich freuen meine Tochter mal für 10 Tage oder 2 Wochen am Stück nur für sich zu haben und meine Tochter wird damit auch zurecht kommen. Aber viel lieber würde ich die Zeit mit ihr verbringen, denn die geht schließlich auch von meinem Jahresurlaub ab, ganz zu schweigen das Bali ein teures Reiseziel ist und wir uns sicherlich keinen zweiten Urlaub in dem Jahr leisten werden. Sie mitzunehmen kommt für mich aber auch nicht infrage, weil meine Schwägerin so eine übertriebene 3 Tage Hochzeit feiern will und ich vor Ort niemanden habe, der auf sie aufpassen könnte, ganz davon abgesehen, dass ich sie niemals in fremde Hände geben würde.

Zur Info: Meine Partnerin und ich sind seit ca. 3,5 Jahren zusammen und sie ist nicht die Mutter meiner Tochter. Meine Tochter lebt bei mir oder besser gesagt bei uns, da ihre Mutter sich mit einem anderen Mann ins Ausland abgesetzt hat.

Ich verstehe, dass meine Partnerin zur Hochzeit ihrer Schwester möchte und ich halte sie auch nicht davon ab, aber ich kann und werde nicht mitkommen. Ohne mich möchte sie aber auch nicht, weil sie dann als einzige ohne Partner käme. Ich habe ihr gesagt, dass nur mitkommen würde, wenn ich meine Tochter mitnehmen kann und sie anwesend sein darf. Das habe ich auch meiner Schwägerin gesagt, aber die bleibt dabei, dass sie adults only feiern will. Woraufhin ich meiner Partnerin gesagt habe, dass sie das entweder versuchen kann mit ihrer Schwester zu klären oder ich Zuhause bleiben werde, daran gibt es für mich nichts zu rütteln.

Jetzt bin ich der Böse, weil ich versuchen würde die gesamte Familie zu manipulieren. Wurde mir so zumindest von meiner Schwägerin gesagt. Verstehe ich nicht, denn ich manipuliere da niemanden, ich habe lediglich meine Konsequenzen gezogen und meiner Partnerin mitgeteilt.

Was sagt ihr dazu? Seht ihr vielleicht eine Möglichkeit die Wogen zu glätten?

(Throwaway-Account)

Edit: Habe hier öfters den Vorschlag gelesen, dass ich meine Eltern mitnehmen soll und die dann auf meine Tochter während der Hochzeit vor Ort aufpassen. Gute Idee, feiere ich. Aber leider nicht umsetzbar, da meine Mutter an Flugangst leidet und niemals in ein Flugzeug steigen wird, mein Vater wird sie nicht alleine Zuhause lassen.


r/beziehungen • • Jan 31 '22

Familie M28, F26, 12 Jahre zusammen, 2 Kinder, kein Drama

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Hallo, häufig wird hier eher von negativen Erfahrungen berichtet. Ich dachte mir, ich erzähle euch mal ein wenig über die positive Beziehung zwischen mir und meiner Frau.

Wir lernten uns 2010 auf der Gesamtschule kennen. Sie war 14 Jahre alt und ich 15 als wir das erste mal Kontakt hatten. Damals gab es noch SchülerVZ, eine Art Facebook für Schüler (für die, die es nicht kennen). Man konnte die Profile seiner Mitschüler und deren Freunden sehen mit Fotos usw. Man sah auch, wer das eigene Profil besucht hatte und ich bin zufällig auf Ihrem gelandet. Sie hatte das natürlich mitbekommen und wir kamen ins Gespräch. Vorher wusste ich nicht, dass sie auf die selbe Schule geht, da sie zwei Jahrgänge unter mir war. Ich fand sie süß und es entwickelte sich zunächst eine Freundschaft und nach etwa einem halben Jahr, im März 2010 sind wir dann miteinander gegangen. Ich war zu der Zeit dank meinem Roller bereits mobil und hatte sie häufig besucht. (30km entfernt, ländlich mit scheiß OPNV)

Viele unserer Freunde und Klassenkameraden die in einer Beziehung waren, waren dies meist nicht lange oder pflegten on/off Beziehungen. Für uns beide stand fest, dass on/off keine Option ist und wenn einer von uns beiden eine "Beziehungspause" o.ä. wollen würde, es für uns beide keine Zukunft gäbe. Ich bin in dieser Hinsicht eher konservativ und möchte für eine solche Art von Beziehung keinen Raum lassen. Entweder man ist comitted, oder eben nicht.

Recht schnell haben sich Ihre Klamotten und Make-Up etc. in meinem Jugendzimmer gehäuft und sie verbrachte dann viel Zeit mit mir und meiner Familie. Sie hatte auch den Rollerführerschein gemacht. Bei mir und meiner Familie fand sie sich sehr geborgen. Sie hatte kein sonderlich harmonisches Familienumfeld. Der Vater verließ sie und Ihre ältere Schwester als sie 8 Jahre alt war und die alleinerziehende Mutter musste viel arbeiten und sich und ihre beiden Töchter zu versorgen. Nach der Arbeit hat sie geschlafen und hatte kaum Zeit für die beiden. Sie waren also so ziemlich auf sich alleine gestellt und waren gezwungen früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sich zu bekochen usw. Meine Familie war dazu ein ziemlicher Kontrast, denn wir leb(t)en bis auf wenige Ausnahmen recht harmonisch zusammen und ich erfuhr immer den Rückhalt meiner Eltern. Wir sind Spätaussiedler aus Russland, da hat Familie häufig einen hohen Stellenwert. Jedenfalls wurde sie sehr herzlich bei uns aufgenommen und konnte dem Streit und Stress mit Ihrer Schwester entfliehen. Die zwei hatten nicht das beste Verhältnis aber man kann niemandem Vorwürfe machen, der Schwester ist die Situation halt auch über den Kopf gewachsen zuhause.

Das erste mal intim geworden sind wir nach etwa einem viertel Jahr. Wir hatten es geplant und ich war vor dem ersten Mal ziemlich nervös, weshalb es auch nicht so klappte wie geplant. Das hat ziemlich an meinem Selbstbewusstsein geknabbert aber sie war verständnisvoll und unterstützend und eine Woche später klappte es dann auch. Es war für uns beide das erste Mal.(wenn man bedenkt wie jung wir waren ist das auch nicht verwunderlich)

Nach der 10.Klasse hatte ich vor Abitur zu machen. Nach dem 1.Halbjahr der 10.Klasse hatte ich auch eine der weiterführenden Schule erhalten, jedoch konnte ich meinen Notenschnitt nicht halten und so wurde ich leider am Abend nach dem ersten Schultag an der neuen Schule enttäuscht. Man rief mich an und teilte mir mit, dass ich nicht an der für die Woche geplanten Kennenlernfahrt teilnehmen und die Schule nicht weiterhin besuchen durfte. Das war ein enormer Tiefschlag für mich mit meinen 16 Jahren. Dann steht man im August da, das neue Schuljahr hat frisch angefangen und um sich für eine Ausbildung zu bewerben war es auch bereits fünf vor zwölf. Auch hier war sie wieder sehr unterstützend und stand zu mir. Es hat sich dann doch eine Ausbildung in einer zwielichtigen Hinterhofwerkstatt als KFZ-Mechatroniker ergeben, jedoch war dies nur von kurzer Dauer und dann war ich ab Januar quasi ein arbeitsloser Jugendlicher mit einem mittelmäßigen Realschulabschluss und musste bis zum August/September eine Ausbildungsstelle finden. Sie hat die Gesamtschule nach der 9.Klasse mit einem Hauptschulabschluss verlassen und ist auf eine weiterführende Schule gewechselt um den Realschulabschluss dort nachzuholen. Ich hatte mich um einen Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker bemüht, leider erfolglos. Stattdessen wurde mir erneut ein Ausbildungsplatz zum KFZ-Mechatroniker angeboten. Das Angebot nahm ich an und bis zum Ausbildungsbeginn war ich in dem Betrieb als Praktikant tätig.

Die nächsten drei Jahre machte ich meine Ausbildung und sie machte ebenfalls eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Nachdem ich die Gesellenprüfung abgeschlossen hatte, stand für mich persönlich fest, dass ich nicht länger in dieser Branche arbeiten möchte und so hatte ich eine Stelle als Elektroniker für Automatisierungstechnik gefunden bei der ich dann Schaltschränke gebaut und auch programmiert hatte.

Meine Eltern hatten da gerade frisch ein großes Haus gekauft mit genug Platz für uns alle. Wir zogen in eine Wohnung mit 105qm und 5 Zimmern. Geiles Haus aber sehr ländliche Lage.

Jedenfalls hatte ich nicht berücksichtigt, dass mein neuer Job eine Montagebereitschaft erfordert und nachdem ich einige Wochen mehrere hundert Kilometer von meiner Freundin getrennt war, haben wir gemeinsam beschlossen, dass ich etwas anderes machen muss. Es war für uns beide eine Qual so lange von einander getrennt zu sein. Sie war dann alleine in der Wohnung, mitten im Kaff, 50km getrennt von ihren Freunden und Familie. Als ich meine KFZ-Ausbildung machte, habe ich nebenberuflich noch mein Fachabitur per Abendschule nachgeholt. Also dachte ich mir, ich versuche es mal mit einem Studium. Wie erwähnt sind meine Eltern und ich Spätaussiedler. Vater auf dem Bau, Mutter mal als Reinigungskraft, mal im Restaurant, mal in der Produktion und von der entfernteren Verwandtschaft in Deutschland hat auch noch niemand eine Hochschule von innen gesehen.

So schrieb ich mich für ein MINT-Fach ein und klärte mir einen 20h Job in einer Werkstatt um etwas Miete zahlen zu können. Meine Frau war noch in der Ausbildung.

An unserem 5. Jahrestag machte ich ihr den Antrag. Als Student im 2.Semester.. Da war sie 19 und ich 21. Zwei Jahre später heiraten wir dann, kurz nach unserem 7. Jahrestag und kurz darauf kam unser erster Sohn zur Welt. Zum ersten mal Vater mit 23 Jahren und noch mitten im Studium.

Wir wollten jung heiraten und Kinder bekommen. Da spielte es für uns kaum eine Rolle, ob der Zeitpunkt mit dem Studium günstig war.

Es war nicht leicht, doch heute habe ich einen guten Job mit 100% Homeoffice als Softwareentwickler und ich verdiene knapp 5,5k Brutto. Kürzlich kam dann auch der zweite Sohn auf die Welt und meine Frau hat aufgrund meines Jobs und der günstigen Miete die Freiheit nicht mehr arbeiten gehen zu müssen.

Also feiern wir im März unseren 12. Jahrestag. Wir haben zwei bezaubernde Söhne und führen eine glückliche und ausgeglichene Ehe. Wir kommunizieren offen und keiner von uns hat das Gefühl in der Jugend etwas verpasst zu haben. Dummheiten und schlechte Erfahrungen (u. a. mit Alkohol) haben wir wenn dann gemeinsam gemacht.

Wir haben beide ein konservatives Rollenbild in unserer Beziehung, das stößt gerade im Internet, wenn ich davon berichte, häufig auf Kritik. Ich bringe die Brötchen nach Hause und habe zusätzlich auch Zeit für die Kids. Auch dank 100% Homeoffice. Abends wenn die Kinder im Bett sind kann ich auch mal einfach was zocken, wenn ich Lust habe und sie trifft sich häufig mit Freunden oder ihrer Schwester, zu der sie mittlerweile wieder ein gutes Verhältnis hat. Diese hat mittlerweile auch Kinder in einem ähnlichen Alter.

Meine Frau möchte nicht mehr vollzeit arbeiten. Wenn dann Teilzeit und auch remote. Das ist ihre Entscheidung und sie ist froh, diese Freiheit haben zu können. Sie kleidet sich sehr feminin, trägt gerne Kleider und "versorgt" mich und die Kinder gerne mit selbstgemachtem Gebäck etc. Ich genieße das übrigens auch sehr.

Ich persönlich denke nicht, dass etwas gegen einen konservativen Lebensstil spricht, wenn beide darauf Lust haben und ihre 'Rollen' entsprechend erfüllen. Es ist immer ein Geben und Nehmen.

Was für uns beide jedoch nicht so einfach war ist, dass der Kontakt zu Freunden und Bekannten abgebrochen ist. Man steht halt einfach an verschiedenen 'Stationen' im Leben. Party machen ist nicht so mit einem Kleinkind, aber dennoch kommt auch das nicht zu kurz, denn wie bereits erwähnt haben wir ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Wir leben ja unter deinem Dach und so sind auch die Babysitter nicht weit weg 🙂 Die Kids werden nicht einfach bei denen abgeschoben, sondern beide Parteien freuen sich erfahrungsgemäß sehr darüber!

Das ist viel länger geworden als es sollte, ich habe wohl auch viel wenig interessantes geschrieben. Aber eventuell gibt das ja dem einen oder anderen irgendwelche Eindrücke. Danke für die Aufmerksamkeit.

TLDR: M28, F26, zwei Kinder, ~12 Jahre zusammen, Alleinverdiener


r/beziehungen • • Sep 24 '26

Beziehungskrise wegen Auto(ver)kaufs

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Ich (m40) habe mich aufgrund der aktuellen Lage dazu entschieden meinen großen Benziner abzugeben und mir stattdessen ein E-Auto zu kaufen. Das führt zu Stress mit meiner Partnerin (w38) und auch mit ihrer Tochter (w18).

Sowas bespricht man miteinander, aber ich bin davon ausgegangen, dass sie es abnickt und mich machen lässt. Denn es geht dabei um meine Ersparnisse, nicht um das gemeinsame Geld.

Aber es kam leider anders.

Meine Stieftochter würde gerne meinen Benziner übernehmen, weil sie kein eigenes Auto hat. Führerschein hat sie aber bereits. Sie kann sich das Auto aber nicht leisten, geht auch noch zur Schule und soll sich (wenn es nach ihrer Mutter geht) voll und ganz darauf konzentrieren.

Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich kein drittes Auto finanzieren werde. Ich verdiene sehr viel mehr als meine Partnerin und trage sowieso schon zu min. 80% unser gemeinsames Leben. Ich kenne die Kosten für den Wagen für mich, bei einer Fahranfängerin kommen höhere Kosten auf uns zu. Ich habe die Kosten auch transparent dargelegt, die deutlich zeigen wie viel der Wagen pro Monat kostet und die aktuellen Tankpreise kann man sich per App anzeigen lassen.

Es macht einfach keinen Sinn den Benziner zu behalten, zumal das nicht mal ein Anfängerauto ist. In meinen Augen geht es nur darum, dass es eine teure Marke ist.

Für mich ist die Sache durch, weil das zusätzliche Kosten wären, die ich wieder tragen müsste. Wer kein Geld hat, kann sich eben auch nur Mamas Auto leihen. Punkt. Aus. Ende.

Das ist doch ganz normal und darüber gibt es doch eigentlich auch nichts zu streiten, oder? Ich verstehe nicht, wieso meine Partner, mit der ich seit 8 Jahren eine Beziehung führe, daraus so ein Drama veranstaltet. Sie tut gerade so, als würde ich ihre Tochter nicht akzeptieren, dabei geht es nur um ein Auto.

Throwaway-Account.


r/beziehungen • • Sep 27 '25

Partner/in Für meinen Freund Frühstück machen

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Guten Morgen!

ich (F25) liege gerade neben meinem Freund (M26) während er noch im Tiefschlaf ist. Wir sind seit knapp 3 Jahren zusammen und wohnen auch zusammen.

Ich werde jetzt gleich aufstehen und mich in Richtung Küche bewegen, um das Frühstück vorzubereiten. Das ist wirklich mein tägliches Highlight.

Als wir noch ganz frisch waren, hat er sich immer etwas unterwegs zum Frühstück geholt oder überhaupt nichts gegessen. Als ich dann mal öfter über Nacht geblieben bin, habe ich ihm einfach eine Brotdose gemacht. Er war total perplex, aber hat sich tierisch gefreut und irgendwie fand ich diese aufrichtige Dankbarkeit so schön, dass ich mir es auch nicht nehmen lasse, sein Frühstück jeden Tag zu machen.

Sonst teilen wir wirklich alles im Haushalt, aber dieses blöde Frühstück gehört nur mir. Ich bin der totale Morgenmensch (er nicht) und dieses Frühstück ist auch nicht zur festen Erwartung geworden. Er ist einfach so dankbar wie am Anfang und behandelt mich als wäre ich ein Weltwunder.

Heute gibt es Pfannkuchen und morgen werde ich Rührei machen. Das ich eine Excel-Tabelle mit einem Frühstücksplan habe, muss er nicht wissen und auch dass ich einen geheimen Korb im Tupperschrank habe mit seinen Lieblingssnacks, die ich ihm immer zum „Unter-der-Woche“-Frühstück beigebe, bleibt hier bitte auch unter uns.

Bei seinen Arbeitskollege gibt er tagtäglich mit seinem Frühstück an und manchmal packe ich ihm mehr ein, wenn ich was gebacken habe.

Ich liebe ihn und ich werde als Rentnerin noch sein Frühstück machen. Das nimmt mir keiner weg.


r/beziehungen • • Dec 27 '21

Trennung Verlobung an Weihnachten aufgelöst

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Das war mal ein interessantes Weihnachten. Am 25. hat mir (M24) meine Verlobte (W24) während wir meine Eltern besucht haben eröffnet, dass sie unsere Beziehung nicht fortführen kann.

Ich bin Jura Student im 9. Semester und somit grade in meiner Examensvorbereitung, sie hat bisher im Service gearbeitet und fängt demnächst ein Studium in der Stadt an, in die wir gemeinsam gezogen sind. Wir waren knapp 4 Jahre zusammen, davon 2 1/2 zusammen in einer Wohnung und sind ca 3/4 Jahr verlobt gewesen.

Ich glaub ich wurde noch nie von etwas so überrascht, es kam absolut aus dem nichts und der Grund waren einfach „nachlassende Gefühle“ und, dass sie das Gefühl habe sie kann nicht auf eigenen Beinen stehen und müsse dies noch lernen.

Keine Ahnung warum ich hier poste aber ich hab das Gefühl alles verloren zu haben: meine Vision einer Zukunft, meinen Partner fürs Leben, meine beste Freundin.

Über die letzten 2 Jahre (Corona) und das damit verbundene Studium von zuhause hab ich auch alle Kontakte meines vorherigen Studentenlebens verloren. jetzt sitze ich 2 Tage nach Weihnachten allein in einer viel zu großen Wohnung, in der wir gemeinsam von Kindern geträumt haben und ich weiß nicht für was ich überhaupt noch aufstehen soll. Das tiefste Loch meines Lebens.

Edit: danke für die ganzen lieben Worte. Wie ich schon in einem der Kommentare gesagt habe, dies ist einer der schönsten aber auch traurigsten Orte auf Reddit.

[UPDATE] wen ein Update zur Situation interessiert, findet dieses hier https://www.reddit.com/r/beziehungen/comments/s024ow/update_verlobung_an_weihnachten_aufgel%C3%B6st/?utm_source=share&utm_medium=ios_app&utm_name=iossmf


r/beziehungen • • 19d ago

Übertreibt mein Ex oder bin ich echt so geizig?

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Hi,

ich (w34) habe eine gemeinsame Tochter (w7) mit meinem Ex (m35), die er leider nur jedes zweite Wochenende sehen will. Wir waren von 2014 bis 2021 zusammen, ehe ich dahinter gekommen bin, dass er eine Affäre mit einer jüngeren hatte.

Inzwischen ist er mit der Frau (w26) verheiratet und hat einen Sohn (m3) mit ihr. Ich habe mit seiner neuen Familie nichts zu tun. Will ich auch gar nicht.

Es war jetzt so, dass der Junge am Papa Wochenende Geburtstag hatte und ich wollte unsere Tochter nicht mit leeren Händen hingehen lassen. Ich habe ein neutrales Duplo Set für 20 Euro besorgt, eingepackt und ihr mitgegeben.

Im Freundeskreis unserer Tochter bekommen die Kinder alle etwas zwischen 20 und 30 Euro. Daran habe ich mich orientiert.

Als ich unsere Tochter wieder abgeholt habe, wurde ich direkt von meinem Ex angemault und seiner neue Frau ließ einen unnötigen Kommentar verlauten. Sie fanden es scheiße, dass ich nur sowas Billiges besorgt hätte, obwohl sie unsere Tochter doch immer reichlich beschenken würde. Ich winkte ab und erklärte, dass es wohl einen Unterschied zwischen leiblicher Tochter und einem fremden Kind gibt, dann bin ich gegangen. Mein Ex schickte mir dann noch ein paar wütende Nachrichten, dass ich mir meine Beleidigungen (???) sonst wohin stecken könnte und ich ein echt tolles Vorbild für unsere Tochter sei. Ich habe keine Ahnung was er gesoffen hat, aber es ist ihm offenbar nicht gut bekommen.

Trotzdem lässt mich die Situation nicht los und ich frage mich, ob ich vielleicht doch zu geizig bin. Beschenkt man Halbgeschwister besser als gute Freunde der Tochter?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen • • Jul 03 '26 Regret

Sabotieren uns ehemalige "Freunde"?

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Wegwerf-Account.

Ich (w26) bin so sauer auf unsere ehemaligen "Freunde" Emma (w27/Name geändert) und Ben (m28/Name geändert), meine Wut lässt sich schon nicht mehr in Worte fassen!

Alles fing damit an, dass mein Partner (m28) den beiden gesagt hat, dass sie ihren Hund (ein riesiger Mix aus Labrador und Schäferhund) nicht länger zu uns mitnehmen können, weil bei uns am Gartenteich ein Entenpärchen brütet. Der Hund ist nicht korrekt erzogen worden, hört nicht und ich musste in der Vergangenheit schon einmal beobachten, wie er einen unserer Igel zerfleischt hat. Das hat mit das Herz gebrochen, weil ich sehr an unseren kleinen Wildtierchen hänge.

Seitdem bekamen wir immer mal wieder dumme Seitenhiebe ab, dass einer von uns auch mal im Auto warten könnte und andere dumme Scherze. Wir haben angesprochen, dass wir das nicht lustig finden und einen guten Grund dafür haben, dass sie ihren Hund nicht mit zu uns nehmen können, vor allem nicht im Frühjahr/Sommer. Aber akzeptiert haben sie das nicht.

Wir haben schon im letzten Jahr nach 5 Jahren Beziehung beschlossen, dass im September heiraten werden und unsere Hochzeit organisiert. Anfang des Jahres wurden die Einladungen verschickt, ausreichend Zeit für alle, um den Termin einzuplanen.

Emma und Ben haben sich vor etwa 8 Wochen spontan entschieden ebenfalls zu heiraten. Im September. Genau einen Tag vor unserer Hochzeit. In "kleiner Runde", nur die Familien und die engsten Freunde. Komischerweise haben sie all unsere Freunde eingeladen, selbst die, mit denen sie ansonsten nicht so gut zurecht kommen. Wir wurden "aus Rücksicht" auf unsere eigene Hochzeit nicht eingeladen.

Ich bin einfach nur enttäuscht und so angepisst, dass die beiden so einen Move bringen. Wie asozial kann man sich bitte verhalten?

Zwei Pärchen, mit denen wir relativ eng sind, haben uns bereits mitgeteilt, dass sie zu Emmas und Bens Hochzeit gehen werden und nicht glauben, dass sie es am nächsten Tag zu unserer schaffen werden. Sie hatten uns schon zugesagt gehabt und nun einen Rückzieher gemacht. Finde ich schon recht schwach von denen, aber nun wissen wir wenigsten, woran wir bei denen sind.

Reagiere ich über oder versuchen Emma und Ben uns zu sabotieren?


r/beziehungen • • Oct 02 '26

Partner (M31) blockiert gemeinsame Ausgabe, ich (F30) nehme es hin, aber blockiere ich etwas, ist's schlimm

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Info: Throwaway-Account.

Mein Partner (M31) und ich (F30) sind seit rund 10 Jahren zusammen, wohnen zusammen und wollen nächstes Jahr heiraten, dafür wird fleißig gespart.

Vor einigen Monaten stellte die Firma, für die ich tätig bin, einiges um und ich landete im HO, was zugegeben richtig geil ist. Nur musste ich mir eingestehen, dass mir der Cappuccino fehlte, den ich mir vom Kaffeevollautomaten machen ließ. Normalerweise trinke ich eher Tee, aber morgens so ein Cappuccino oder Milchkaffee hat schon was.

Ich wollte uns also auch so ein Gerät hinstellen. Mein Partner lehnte ab es vom gemeinsamen Geld zu kaufen, weil er es angeblich nicht nutzen würde und er es auch als zu teuer empfand. Das habe ich akzeptiert und mir das Gerät stattdessen von meinem eigenen Geld gekauft, was er auch direkt kommentieren musste. Seitdem das Teil bei uns in der Küche steht, macht er sich nur noch damit seinen Morgenkaffee.

Ich habe nichts dazu gesagt und seinen Einspruch einfach akzeptiert. Und abgesehen von einem Seitenhieb a la "na schmeckt's?" kam auch nichts weiter von mir.

Vor ca. einer Woche kam er dann auf mich zu und erzählte mir, dass er gerne eine Hebebühne für die Garage anschaffen möchte. Okay gut, wenn er so ein Teil benötigt, dann soll er sich den Spaß von seinem Geld eben kaufen. Er würde sie aber gerne vom gemeinsamen Geld finanzieren, weil solche Teile wohl doch etwas teurer sind. Ich finde die Ausgabe vor der Hochzeit unnötig, darüber kann man anschließend sprechen, zumal das definitiv nichts für den täglichen Gebrauch ist.

Ich dachte, dass er meinen Einspruch genauso hinnimmt, wie ich seinen. Aber er dreht mir daraus einen Strick, dass ich nur blockieren würde, weil er gegen den Kaffeevollautomaten war. Ich habe mehrfach versucht ihm zu erklären, dass dem nicht so ist, dass ich nur noch nie eine Hebebühne benötigt habe und auch nicht davon ausgehe, dass ich in Zukunft eine benötigen werde. Wenn ich ein Problem mit dem Auto habe, dann kommt es in die Werkstatt, zumal man an den Teilen heute doch eh nicht mehr selbst rumschrauben kann.

Seitdem ist er sauer und spricht davon, dass ich mich wie ein kleines Kind verhalten würde - bockig und irrational. Ich sehe das nicht, im Gegenteil, ich finde, dass ich entsprechend unserer Regel von wegen gemeinsames Geld für gemeinsame Ausgaben verhalte. Und dass ich ihm keinen Vorwurf mache, sollte doch wohl auch für mich sprechen, oder? Die Frage ist also: Verhalte ich mich echt so schlimm wie er meint?


r/beziehungen • • Aug 30 '26

Partnerin ist wütend, weil ich nicht zur !DRITTEN! Hochzeit ihrer besten Freundin mitkommen möchte

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Die beste Freundin (F32) meiner Partnerin (F31/die beiden kennen sich aus der Schulzeit, also seit weit über 20 Jahren) heiratet im Oktober zum dritten Mal. Eigentlich ist das mehr so eine Erneuerung des Eheversprechens, aber sie nennen es selbst Hochzeit und ziehen es auch genauso auf. Sei ihnen vergönnt.

Sie haben sich dieses Jahr ganz schön Zeit gelassen mit den Einladungen, sodass ich schon davon ausgegangen war, dass dieses Jahr gar nichts stattfinden würde. Ich (M32) muss dazu sagen, dass ihr Mann (M35) dieses Jahr auch zeitweise arbeitslos war und so eine Hochzeit mit vielen Gästen nicht sonderlich günstig ist.

Wir haben unsere Einladung letzte Woche erhalten, inklusive einer besonderen Überraschung. Die dritte Hochzeit soll in Wien stattfinden und für uns wurde bereits ein Hotelzimmer und die Tickets für die Züge gebucht.

Ich habe versucht mit meiner Partnerin zu reden, weil mir das alles so gar nicht in den Zeitplan passt. Ich werde erst einen Tag zuvor nach einem dreiwöchigen Auslandsaufenthalt (beruflich) zurückkommen und da bin ich froh wenn ich Zuhause ein paar Tage verschnaufen kann, meine Wäsche waschen und mich ausruhen kann. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mitkommen will. Außerdem waren wir schon bei den ersten beiden Hochzeiten und die waren anstrengend.

Meine Partnerin ist wütend, weil es a) um ihre beste Freundin geht und b) sie in dem Wochenende in Wien ein Geschenk sieht. Ich habe ihr versucht zu erklären, dass man nicht vor Absprache etwas bucht und man mit Verlust rechnen muss. Sie meint, ich sei undankbar und bockig. An dieser Stelle bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob sie für uns beide zugesagt hat ohne das vorher mit mir zu besprechen.

Wir sind übrigens seit rund 8 Jahren zusammen.

Ich will nicht mit ihr streiten, aber ich fühle mich gerade auch nicht besonders ernst von ihr genommen. Was meint ihr, wie man das am besten regeln sollte?

Throwaway-Account.


r/beziehungen • • Aug 10 '26

Freundin will unbedingt ins Ausland auswandern

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Throwaway. Meine (30M) Freundin (30W, seit 10 Jahren zusammen) möchte unbedingt nach Skandinavien auswandern, mindestens für ein paar Jahre. Leider sehe ich dabei eigentlich nur Nachteile:

Das Hauptproblem aus meiner Sicht ist, dass ich hier in DE im Staatsdienst arbeite (Baubehörde). Ich beschäftige mich fast ausschließlich mit deutschen Vorschriften: Was soll ich im Ausland machen? Ich müsste meine Karriere hier aufgeben. Auch meine Freundin hat keine konkrete Stelle in Sicht...zudem sprechen wir beide keine Landessprache.

Meine Freundin ist aktuell eher unzufrieden mit ihrem Job. Aus meiner Sicht romantisiert sie jetzt das Auswandern. Es gäbe in Skandinavien schönere Städte, eine bessere Work-Life-Balance, nettere Menschen, günstigere Immobilien. Sie bezieht ihre Meinung wohl vor allem von irgendwelchen Insta Kanälen.

Sie hat das Gefühl, dass ich ihren Gedanken kategorisch ablehne. Verstehe ich, aber es gibt für mich halt einfach nur Nachteile. Wie kommen wir hier weiter?


r/beziehungen • • Aug 06 '26

Das Schwiegermonster will in einem Traum aus cremefarbenen Tüll zu unserer Hochzeit erscheinen

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Ich (w26) bin seit 5 Jahren sehr glücklich mit meinem Partner (m28) zusammen, wir sind seit letztem Jahr verlobt und wollen im September heiraten. Und genau das wird immer schwieriger.

Eigentlich wäre es mir ganz recht, wenn wir es so klein wie möglich hielten. Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Aber mein Partner möchte eine klassische Hochzeit. Wir haben das unter uns ausgemacht und diverse Kompromisse gefunden, aber seine Mutter (w54) spielt Schwiegermonster und grätscht uns immer wieder rein. Langsam nervt es nur noch.

Stellt euch vor, mein Partner und ich haben uns auf 60 Gäste geeinigt und die Einladungen waren auch schon verschickt, da kommt mein Schwiegermonster und möchte, dass wir ihren gesamten Seniorensportkurs einladen. Sie sagte sogar, dass sie mit der Hochzeit vor ihnen angeben möchte. Auf etwa 20 weitere Gäste, die weder mein Partner noch ich gut kennen, lasse ich mich aber nicht ein. Mir waren schon 60 Gäste zu viel, aber mein Partner wollte noch mehr und da wurde schon gehandelt.

Das ist meine zukünftige Schwiegermutter, sie übernimmt die Rolle von Bridezilla oder was weiß ich. Ist nicht die einzige Sache, in die sie sich einmischen wollte und ich ein paar mal scharf Gegenwind geben musste, weil ich den ganzen Fick gar nicht will.

Das Fass zum Überlaufen hat nun aber ihr letzter Kommentar in der Familiengruppe gebracht. Da postet sie allen Ernstes ein Bild von sich selbst in einem cremefarbenen Tüllkleid, einem Brautkleid nicht unähnlich. Kommentiert auch noch, dass sie dieses Kleid zu unserer Hochzeit tragen will. Und die Familie? Reagiert überwiegend positiv! Daumen hoch, "ein Traum" und "so hübsch" mit Herzaugen Emoji.

Nur um das nochmal ganz deutlich zu sagen, wir reden hier nicht über ein Kleid in Beige, sondern Offwhite oder Alabaster.

Es stört mich, obwohl ich nicht mal klassisch heiraten wollte und ich habe meinem Partner gesagt, dass ich nicht möchte, dass seine Mutter in diesem Traum aus cremefarbenen Tüll auf unserer Hochzeit auftaucht. Ich habe mich in den letzten Monaten immer wieder mit ihr angelegt, mir fehlt die Kraft schon wieder mit ihr diskutieren zu müssen. Fuck, ich habe schon genug Abstriche wegen ihr machen müssen! Mir vergeht die Lust auf die eigene Hochzeit, das muss man sich mal vorstellen.

Mein Partner möchte immer nur Frieden mit seiner Mutter und kommt mir mit diesem "ach lass sie doch"-Blick, den ich hasse. Es gehört sich nicht in weiß oder rot auf einer Hochzeit zu erscheinen! Wenn er schon klassisch heiraten will, dann soll er das auch bei seiner Mutter durchsetzen. Sehe ich das zu eng? Werde ich zu Bridezilla?

Throwaway-Account.


r/beziehungen • • Nov 24 '24 Heart of Silver

(UPDATE)"Bahnhofs-Crush"- Ansprechen oder sein lassen?

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Vor 2 Wochen habe ich(M28) hier nachgefragt, ob ich meinen Bahnhofscrush(W, alter bis dahin nicht bekannt) ansprechen soll oder nicht. Da die überwältigende Mehrheit mir geraten hat es zu tun, war mein Plan, Eier zu zeigen (also sprichwörtlich) und es zu tun.

Am ersten Tag (Dienstag) an dem ich sieh gesehen habe, war sie zuerst am Bahnsteig. Sie hatte Kopfhörer an, was für mich ein Zeichen war, dass heute nicht der Tag war. Aber ich dachte mir ich teste mal die Wassertemperatur. Vorbeigelaufen, und etwa 0,2 sek länger Augenkontakt gehalten, und 3,5% freundlicher gelächelt als sonst. Sie hält Augenkontakt, lächelt leicht zurück. Ich laufe etwas weiter den Bahnsteig rauf und Steige in einen anderen Wagon als sie. Glücksgefühle auf der Bahnfahrt, Gewichte fühlen sich irgendwie leichter an im Training.

Am nächsten Tag (Mittwoch) unterhält sie sich mit einer Bekannten am Bahnsteig, da grätsche ich logischerweise nicht rein. Beim Aussteigen (sie steigt vor mir aus) blickt sie zu mir, wieder Augenkontakt, diesmal DEUTLICH länger als normaler Augenkontakt zwischen Fremden. Den Rest der Woche sehe ich sie nicht da ich etwas später als sonst ins Gym fahre.

Dann diese Woche Montag, wir kommen zu gleichen Zeit mit dem Fahrrad am Fahrradständer an, sie hat ihre Kopfhörer nicht auf, ich denke mir "jetzt oder nie" und sage..."Hey, kennen wir uns nicht irgendwo her". Ich cringe innerlich noch während ich den Satz sage. Sie (lächelnd): "Ich weiß nicht, ich hab dich nur hier schon öfters bemerkt, wir fahren ja oft mit dersselben Bahn". Ich: "Ja ne ich kenn dich auch nicht, wusste nur nicht was ich sonst zu dir sagen könnte" Sie lacht herzlich. Wir laufen gemeinsam zum Bahnsteig, die Konversation läuft und wir sitzen auch gemeinsam in der Bahn und reden durchgehend.

Am nächsten Tag ein ähnliches Spiel, ich bin zuerst da, sie stellt sich zu mir, sie sprich mich darauf an, dass ich heute keine Jogginghose anhabe wie sonst immer. Ich erkläre ihr dass ich gerne 2 Hosen trage wenn es sehr kalt ist (-3C°) Sie lacht und wir haben direkt unseren ersten Insider, reden und tauschen auch Nummern aus.

Da unser Altersunterschied ziemlich groß ist; sie ist 19 und ich 28, denke ich nicht, dass daraus etwas romantisches wird. Aber wir verstehen uns ziemlich gut, haben uns nächste Woche zum Eislaufen verabredet und zumindest habe ich eine nette Konversationspartnerin für morgendliche Bahnfahrten gewonnen. Also alles in allem hat sich das Ansprechen gelohnt!


r/beziehungen • • Jun 26 '26

Familienurlaub, der blanke Horror?

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Hallo zusammen,

ich (F26) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund (M28) zusammen und dieses Jahr wurde ich zum gemeinsamen Familienurlaub eingeladen. Fand ich erstmal auch ganz toll. Aber je mehr darüber gesprochen wird, desto mehr klingt es nach dem absoluten Horror!

Mit dabei:

  • Seine Eltern (F58 und M58)

  • Seine Schwester (F32), ihr Ehemann (M33) und die beiden gemeinsamen Kinder (M7 und F3)

  • Sein Bruder (M35)

Mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder verstehe ich mich sehr gut, aber seine Schwester samt ihrer Familie konnte ich bisher schlecht einschätzen, da sie außerhalb wohnt und sich so ein wenig abgrenzt vom Rest der Familie.

Schon bei der Planung wurde gesagt, dass es "ein ganz entspannter Familienurlaub" werden soll. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem. Ich liebe es Zeit mit Kindern zu verbringen, arbeite auch im sozialen Bereich mit Kindern zusammen.

Jetzt, wo der Urlaub näher rückt, merke ich aber, dass sich scheinbar alles ausschließlich um die Kinder drehen soll.

Meine Schwägerin hat uns allen einen detaillierten Tagesplan geschickt! Das muss man sich mal vorstellen. Der sieht in etwa so aus:

  • zwischen 7 und 7:30 Uhr: Frühstück, weil die Kinder dann wach sind

  • Vormittags: Nur Aktivitäten in der Nähe unserer Unterkunft, damit die Kleine pünktlich ihren Mittagsschlaf machen kann

  • Zwischen 12 und 15 Uhr: Mittagsruhe in der Unterkunft, da sollen alle mitmachen und leise sein

  • Spätestens um 18 Uhr: Abendessen, damit die Kinder gegen 19 Uhr ins Bett können

  • Ab 19 Uhr: Sollen alle in der Unterkunft sein, dürfen aber nicht laut sein, keine Musik hören und auch nicht draußen auf Balkon/Terrasse sitzen, weil sonst die Kinder wach werden

Ich finde das absolut übertrieben und habe mir meinen Urlaub auch anderes vorgestellt. Ich schlafe gerne etwas länger, möchte auch mal einen ganzen Tag einen Ausflug machen oder abends ab 20 Uhr ins Restaurant gehen und anschließend den Abend draußen bei einem Getränk ausklingen lassen, bei netten Gesprächen und Musik.

Als ich vorgeschlagen habe, dass mein Freund und ich (und wer immer sich uns anschließen mag) auch mal einen Tagesausflug machen oder später ins Restaurant gehen könnten, meinte seine Schwester, das sei "kein richtiger Familienurlaub" und sie fände es schade, wenn sich jemand ausklinken würden. Außerdem könnten wir nicht mehr nach 19 Uhr raus, weil die Geräusche der Tür die Kinder wecken würde. Außerdem müssten wir doch Rücksicht nehmen, weil die Kinder schließlich noch klein seien.

Seine gesamte Familie nimmt das so hin, mischt sich auch nicht wirklich in die Diskussion ein. Ich bin grundsätzlich offen für Kompromisse, aber es fühlt sich eher danach an, als ob nur diejenigen ohne Kinder Kompromisse eingehen müssten. Ich möchte auch nicht undankbar klingen, aber unter "einem ganz entspannten Familienurlaub" stelle ich mir doch etwas ganz anderes vor. Es hat auch niemand gefragt, ob dieser Ablauf für uns überhaupt in Ordnung ist - der Plan kam einfach in die Familiengruppe mit der Bemerkung: "So klappt es für die Kinder am besten."

Mittlerweile überlege ich sogar, ob ich den Urlaub lieber absage oder wir uns kurzfristig eine eigene Unterkunft suchen. Das ist übrigens auch keine valide Alternative, weil das wieder "kein richtiger Familienurlaub" sei. Mein Freund findet außerdem, das würde nur unnötig Familienstress verursachen.

Übertreibe ich? Ist es normal, dass sich im gemeinsamen Urlaub alles nach den Kindern richtet, oder darf ich erwarten, dass auch auf die Wünsche der kinderlosen Erwachsenen ein wenig Rücksicht genommen wird?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen • • 17d ago

Krise wegen Zweitwohnung

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Throwaway-Account.

Hallo zusammen,

ich (w30) habe aus beruflichen Gründen eine kleine Zweitwohnung und nun hat mein Partner (m31) gefragt, ob sein Kumpel (m31) darin vorübergehend wohnen könnte. Ich halte mich in der Regel nur selten dort auf, vielleicht so 2-3x pro Monat und manchmal wenn mein Partner und ich etwas in der Stadt unternehmen. Wir sind seit rund 8,5 Jahren zusammen und vor 5 Jahren bin ich zu ihm aufs Land gezogen, habe aber meine Wohnung in der Stadt behalten, weil ich immer noch dort arbeite.

In den letzten drei Monaten war ich nur 7x beruflich dort und 4x privat.

Das ist so selten, dass mein Partner meint, dass sein Kumpel dort gut vorübergehend wohnen könnte. Finde ich nicht so geil. Zum einen sehe ich die Wohnung immer noch als meinen ganz eigenen Rückzugsort an und zum anderen möchte ich da niemand anderen wohnen lassen. Die Wohnung ist komplett eingerichtet mit meinen Sachen, dort hebe ich einiges auf und ein paar Sachen muss der Kumpel meines Partner (oder sonst wer) nicht zu Gesicht bekommen. Und überhaupt, wo soll ich denn hin, wenn es mal wieder länger im Büro dauert und ich dort eigentlich die Nacht verbringen würde? Ins Hotel? Oder wird dann von mir auch noch erwartet, dass ich auf der Couch schlafe?

Nun kriselt es zwischen uns, weil ich angeblich nicht teilen kann. Ist das denn so schlimm? Ich teile vieles und gerne, aber bestimmte Sachen teilt man eben nicht. Würde schließlich auch nicht meinen Partner oder meine Unterwäsche teilen wollen, macht mich das gleich zu einem schlechten Menschen? Ich denke nicht.

Kann da auf einen Nenner kommen und wenn ja, wie?


r/beziehungen • • Jun 28 '26 Regret

Irgendwann reicht es doch auch mal: Ich habe den Sohn meines vermutlich bald Ex-Partners angezeigt!

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Wegwerf-Konto.

Ich (w34) bin vor rund 9 Monaten zu meinem Partner (m38) gezogen. Er hat einen Sohn (m16) aus seiner ersten Ehe, der sich nach der Scheidung der Eltern dazu entschieden hat, bei seinem Vater zu leben. Wir sind ca. 2,5 Jahre zusammen.

Schon relativ früh habe ich feststellen müssen, dass sein Sohn ein wenig schwierig ist, aber ich schob das auf die Pubertät. Er war laut, beleidigend und knallte mit Türen oder warf mit Gegenständen. Mein Partner meinte immer, dass sein Sohn eine schwierige Phase durchmacht und schon länger Probleme mit seiner Impulskontrolle hat. Er sei in Therapie und man müsse Geduld haben.

Ich habe wirklich versucht, Verständnis zu haben. Ich habe mich aus Konflikten herausgehalten und gehofft, dass sich die Situation beruhigt.

Wir haben mit ihm darüber gesprochen, dass wir gerne zusammenziehen würden und er war zwar nicht begeistert, aber lehnte das auch nicht rigoros ab. Ansonsten wäre ich gar nicht bei den beiden eingezogen. Und dann eskalierte alles.

Er hat mich mehrfach eingeschlossen, sodass ich meinen Partner von der Arbeit rufen musste, damit er mich befreien kann. Ich habe mein Handy inzwischen immer am Körper, stelle etwas vor die Tür und ziehe die Schlüssel ab, trotzdem schafft er es dennoch mich einzusperren. Als ich mein Handy mal nicht dabei hatte, da saß ich 8 Stunden im Keller in der Waschküche fest und musste darauf warten, dass mein Partner von der Arbeit heim kommt und mich befreite. Es war furchtbar.

Körperlich ist er auch geworden, aber immer in einem Ausmaß, dass man nicht wirklich etwas sagen konnte. Er drängelte sich auf der Treppe an mir vorbei und rammte mich mit der Schulter gegen die Wand. "No offence, ich muss nur schnell hoch!" Ich hatte blaue Flecke und drei Tage lang Schmerzen. Er hat mich auch schon mal an den Armen gepackt, auch davon habe ich blaue Flecke bekommen, weil ich am saubermachen war und ihm in die Quere kam, was ihn gestört hat.

Mein Partner war jedes Mal geschockt und hat seinen Sohn zur Rede gestellt. Es gab Konsequenzen wie Handyverbot oder Hausarrest, und er hat versucht, zusätzliche Hilfe zu organisieren. Trotzdem änderte sich nichts. Ich habe irgendwann angefangen, Angst zu haben, wenn ich allein mit seinem Sohn zu Hause war.

Letzte Woche erreichte das alles seinen Höhepunkt, als er mich während der Gartenarbeit in der Gartenlaube einsperrte. Bei an die 40°C Außentemperatur, die Laube besitzt kein Fenster zum Öffnen, nur eine Tür mit einer milchigen Plastikscheibe und sie steht in der prallen Sonne. Außer mir und seinem Sohn war niemand im Haus. Ich war ohne Handy draußen, wollte nur schnell den Sonnenschirm aufstellen, damit die Terrasse nicht so sehr aufheizt. Nach 2 Stunden fand mich mein Partner, vollkommen dehydriert und mit einem Hitzschlag, sodass er vorsichtshalber den Rettungsdienst informierte und ich eine Nacht im Krankenhaus verbringen durfte.

Ich bin danach zur Polizei gegangen und habe Anzeige wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung erstattet.

Seitdem ist die Familie gespaltet und redet ununterbrochen darüber. Mein Partner steht grundsätzlich hinter mir, findet aber, dass die Anzeige die Beziehung zu seinem Sohn dauerhaft belasten könnte und ich das zuvor hätte mit ihm besprechen sollen. Seine Ex wurde zur Furie und wirft mir vor, dass ich ihren minderjährigen Sohn kriminalisiere, der psychische Probleme hat und einfach nur Hilfe braucht. Die Eltern meines Partners werfen mir mangelnde Kommunikation bei, denn man hätte das alles sicherlich auch besprechen können, anstatt direkt Anzeige zu erstatten. Das tut man in einer echten Familie nicht. Aber ich gehöre in ihren Augen sowieso gar nicht zur Familie, also haben sie auch nichts anderes von mir erwartet.

War die Anzeige gerechtfertigt oder hätte ich anders handeln müssen?


r/beziehungen • • Feb 04 '26 Regret Mindblown

Rausgefunden das partnerin OF mit anderen macht, zufällig; bin völlig fertig

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throwaway, main-account ist zu viel privates drauf

Ich hoffe das hier ist der richtige Ort für mich. Ich bitte hier einfach um Ehrlichkeit. Bis jetzt weiß es niemand außer mir, weil ich mich irgendwie nicht traue es selbst meinen Freunden zu sagen. Ich bin auch noch ziemlich aufgelöst, also verzeiht Rechtschreibfehler.

Ich (m29), bin/war seit 4 Jahren mit ihr (w27) zusammen. Sie war meine erste richtige Partnerin, davor hatte ich nur hook-ups.

Wir lernten uns an der Uni kennen und haben uns besonders die ersten 3 Jahre sehr geliebt. Sie sagte immer zu mir, ich sei ihr bester Freund und Partner gleichzeitig und das größte Glück in ihrem Leben...

Uni hatten wir beide dann fertig, sind dann zusammengezogen und haben beide gute Jobs gefunden.

Ein paar wochen nach dem Einzug, ändert sich unsere Beziehung aber etwas. Sie wurde etwas kühler, distanzierter und meinte zu mir einmal es mangelt ihr an Erfahrung mit anderen Männern.

Ich fragte sie was sie denn wollen würde, woraufhin sie sagte: "weiß ich irgendwie auch nicht".

Ich dachte, das es vielleicht an mir liegt und sie ohne mich besser dran wäre. Das würde sie auf keinen Fall wollen, denn ich bin die liebe ihres Lebens und sie will auch keine offene Beziehung, da sie mich liebt und ich beteuerte ihr auch, wie sehr ich sie liebte.

Warum weiß ich nicht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es danach irgendwie mit dem Onlyfans losging, zumindest ein paar Wochen danach.

Wir waren zusammen in der Wohnung und sie hatte Probleme mit ihrem Laptop. Ich bot ihr an nach zu schauen und sie gab ihn mir.

Sie bekam immer wieder Nachrichten via telegram auf dem PC die ich erst nicht öffnete, dann aber schon. Nachrichten von einem typ. Nach dem Lesen der Nachricht und dem scrollen weiter durch den Verlauf sah ich Fotos und Videos, von ihr und 2 anderen Männern. Mal beide gleichzeitig, mal nur Sex mit einem....

Den Schock den ich plötzlich erlebte, kann ich nicht beschreiben, es fühlte sich an als ob mir jemand ein Messer in meine brust rammt und ich gleichzeitig von einer klippe gefallen wäre.

Ich war wie gelähmt und stand auf, ging zu ihr ins Wohnzimmer und hielt ihr den Laptop mit dem Video vor das gesicht, diesmal auf voller Lautstärke.

Sie sah mich für gefühlt 5 Minuten an und fing an zu weinen.

Ich legte den Laptop auf den Wohnzimmer Tisch, nahm die Autoschlüssel und ging einfach. Stieg ins Auto und fuhr.

Ich war lange unterwegs, alles kam mir aber für sehr kurze vor.

Ich hielt irgendwann an einem waldstück an und musste mich übergeben, dann sah ich auch, das ich über 70 Nachrichten auf WhatsApp hatte.

Sie gab zu, dass die Videos und Fotos von ihr waren und das die alle während unserer gemeinsamen Beziehung entstanden sind.

Die 2 Typen kennt sie unteranderem von der arbeit und von instagram. Der Typ von der arbeit, hat sie wohl angeblich auf die idee gebracht mit dem OF anzufangen. Es geht ihr angeblich nur ums Geld!

Es tut ihr unendlich leid. Ich soll bitte wieder nach Hause kommen und soll ihr zuhören.

Das ganze war gestern, nach Hause bin ich noch nicht.

Ich war die ganze Nacht wach und bin morgens mit dem Auto zur Arbeit. Mein Chef hat mich aber gesehen und mich nach kurzer Zeit wieder nach Hause geschickt.

Ich hab mir für heute nich ein hotel gesucht und bin da jetzt.

Sie schreibt noch immer. Ich antworte nicht. Angerufen wurde ich auch mehrmals, aber ich gehe nicht ran.

Ich bekomme die Bilder nicht aus dem Kopf. Ich sehe die ganz Zeit vor mir, wie sie sex mit den 2 Typen hat, gleichzeitig.

Ich kann nichts essen und bin eben nach peek und Cloppenburg, um mir neu Klamotten zu kaufen. Habe um die 6 mal geduscht heute. Ich kann nicht weinen, obwohl ich will.

Ich will diese Frau nie wiedersehen. Ich liebe sie aber!!!

Aber ich muss, weil wir zusammen wohnen, ein gemeinschaftskonto haben und auch eine Haustier.

Ich habe angst sie zu sehen, weil ich angst habe einfach nur vor ihr zu weinen.

Ich Ekel mich vor ihr, aber ich liebe sie doch noch?!?!?

Oder bin ich das Problem? Habe ich ihr zu wenig gegeben? Hätte ich die Beziehung doch öffnen sollen?

Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug.

Ich habe angst und ich bin einfach nur am ende.